Kann Angelique Kerber 2019 erneut den Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart gewinnen? (Foto: SWR, Peter Hartenfelser)

Tennis | Grand Prix Stuttgart Kerber & Co - wunschlos glücklich in Stuttgart

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Beim Tennis-Grand Prix in Stuttgart werden auch 2019 wieder die aktuell besten Frauen aufschlagen. Die ersten Acht der Weltrangliste werden dabei sein. Darunter auch die momentan beste deutsche Spielerin, Angelique Kerber.

Ganz bescheiden meint Turnierdirektor Markus Günthardt, dass Stuttgart das bestbesetze Feld der Welt im Frauen-Tennis-Zirkus hat. Er vergleicht den Grand Prix (20.-28. April 2019) mit der zweiten Woche eines Grand Slam Turniers, wenn meistens nur noch die Elite am Start ist. Und die Sportliche Leiterin, Anke Huber, gibt ihm Recht. Die Ex-Spielerin freut sich ebenfalls auf die gesamte Weltspitze: "Momentan sind die ersten Acht der Welt gemeldet. Das heißt, dass die Nummer neun nicht gesetzt sein wird. Das ist sehr außergewöhnlich für ein Turnier unserer Kategorie."

Mit dabei ist auch Deutschlands derzeit beste Tennisspielerin, Angelique Kerber, die 2015 und 2016 das Stuttgarter Turnier gewann. Zwei Wildcards sind auch schon vergeben. Eine geht an die Stuttgarterin Laura Siegemund, die vor drei Jahren das Endspiel gegen Kerber verlor, 2017 aber im Finale triumphierte. Die andere Wildcard wird Andrea Petkovic bekommen.

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Und die Weltbesten des Frauen-Tennis kommen gerne nach Stuttgart. Denn hier werden sie gehegt und gepflegt. Kein Wunsch soll unerfüllt bleiben. Aus gutem Grund. "Wir wollen, dass sie ihre besten Leistungen abrufen können", erklärt Turnierdirektor Markus Günthardt das Rundum-Sorglos-Paket. "Sie können trainieren so viel sie wollen." Und es geht hin bis zu Kleinigkeiten: "Wir haben einen Service in den Umkleidekabinen mit Frauen, die zum Teil seit über 20 Jahren dabei sind. Da werden Knöpfe angenäht oder Früchte hingestellt."

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Neun Mal in den vergangenen 10 Jahren wurde der Grand Prix in Stuttgart von den Spielerinnen zum beliebtesten Turnier gewählt. Aber am Ende wollen alle gewinnen und am liebsten den Sportwagen und den Pokal mit nach Hause nehmen.

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