Gebäude mit Aufschrift "Justiz Heidelberg" (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / dpa | Christine Cornelius)

Rugby

Deutscher Rugby-Verband: Staatsanwaltschaft Heidelberg ermittelt gegen Funktionäre

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Die Staatsanwaltschaft Heidelberg hat ein Ermittlungsverfahren gegen zwei Funktionäre des Deutschen Rugby-Verbandes eingeleitet. Auslöser waren Berichte von SWR und DER SPIEGEL.

Es bestehe der Anfangsverdacht der Erpressung und anderer Straftaten. Ein Trainer und früherer Athlet des Deutschen Rugby-Verbandes hat gegenüber dem Vorstandsvorsitzenden und Vorstand Leistungssport Manuel Wilhelm den Vorwurf erhoben, er habe ihn zur Falschabrechnung von Fahrtkosten gedrängt. Mehrere Spieler hätten zudem Teile ihrer Sporthilfe auf das Konto des Bundesstützpunktleiters Rugby am Olympiastützpunkt Heidelberg überweisen müssen, so die Vorwürfe.

Athleten unter Druck gesetzt Schwere Vorwürfe: Machtmissbrauch im Deutschen Rugby-Verband

Sie sehnen sich nach Rückhalt und nach der Freiheit, einfach nur ihren Sport auszuüben. Doch stattdessen führen die Athleten im Deutschen Rugby-Verband einen Kampf, den sie gar nicht führen möchten. Nach Recherchen von SWR und dem SPIEGEL stehen schwere Vorwürfe im Raum: Spieler müssten Teile ihrer Sporthilfe "abliefern". Ein Trainer habe zudem Fahrtkosten falsch abrechnen sollen. Im Zentrum der Kritik: Der Vorstandsvorsitzende Manuel Wilhelm. Geheime Chat-Protokolle und vertrauliche Berichte erhärten die Vorwürfe des Machtmissbrauchs im Verband.  mehr...

Laut Staatsanwalt seien nach der Berichterstattung von SWR und SPIEGEL bei der Staatsanwaltschaft weitere Hinweise eingegangen. Manuel Wilhelm und der Präsident des Rugby-Verbandes, Harald Hees, hatten die von SWR und SPIEGEL veröffentlichten Vorwürfe der Spieler zurückgewiesen.

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