Flanker Marcel Coetzee war im Finale um die Deutsche Rugby-Meisterschaft der beste Mann beim TSV Handschuhsheim (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Jürgen Kessler)

Rugby | Bundesliga Handschuhsheimer Aufholjagd kommt zu spät

Der TSV Handschuhsheim verliert das Finale um die Deutsche Rugby-Meisterschaft gegen 1880 Frankfurt mit 12:22. Die Heidelberger kamen erst in der zweiten Halbzeit wirklich in Schwung.

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Von Beginn an lief der TSV Handschuhsheim im Finale um die Deutsche Rugby-Meisterschaft hinterher. Und es dauerte nur 103 Sekunden, bis der Klub aus dem Heidelberger Norden den ersten Versuch der Frankfurter hinnehmen musste. Auch in der Folge tat sich das von Gordon Hanlon trainierte Team schwer, machte zu viele Fehler und lag zur Halbzeit deutlich mit 0:22 zurück.

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Die Handschuhsheimer, die im Halbfinale Hannover 78 mit 57:3 ausgeschaltet hatten, mussten bis zur 53. Minute auf den ersten eigenen Versuch warten. Anschließend hatte der Meister von 1957 deutlichen Aufwind und kam mit dem zweiten Versuch noch einmal auf 12:22 heran. Doch Frankfurt spielte taktisch klug, machte wenig Fehler und holte am Ende verdient den siebten Meistertitel in der Frankfurter Vereinsgeschichte.

Damit gelang es dem SC 1880 Frankfurt erstmals seit 2009 wieder in die Phalanx der baden-württembergischen Rugby-Klubs einzubrechen. In den vergangenen neun Jahren gewann achtmal der Heidelberger RK und einmal (2016) der TV Pforzheim.

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