Der VfK Schifferstadt feiert die Meisterschaft in der Deutschen Ringerliga (Foto: picture-alliance / Reportdienste)

Ringen | Ringerliga VfK Schifferstadt ist neuer Meister der Deutschen Ringerliga

Nach dem Acht-Punkte-Erfolg im Hinkampf gewinnt der VfK Schifferstadt das entscheidende Duell beim SV Germania Weingarten mit 9:6 und ist ist neuer Meister der Deutschen Ringerliga.

Der VfK Schifferstadt wurde damit seiner Favoritenrolle gerecht und erkämpfte sich die erste Meisterschaft seit 2005. Im Rückkampf bei SV Germania Weingarten holte sich der VfK sechs der zehn Einzelkämpfe und ließ die Nordbadener nie wirklich herankommen. In der Addition der beiden Finalkämpfe freuen sich die Schifferstadter über einen deutlichen 24:13-Sieg.  

Spannendere Duelle im Rückkampf

Nachdem zum Rückkampf in der DRL in sechs der zehn Gewichtsklassen die Stilart gewechselt wurde, hatten einige Fans auf neue Stars gehofft. Doch Überraschungen blieben in Weingarten aus. Die Zuschauer sahen zum größten Teil die Sportler aus dem Finalhinkampf erneut auf der Matte. 

Trotzdem sorgen die Ringer für Kämpfe auf Weltklasse-Niveau. Im Gegensatz zum Hinkampf, als Schifferstadt drei Duelle vorzeitig mit der Maximal-Punktzahl von 4:0 gewann, wurde das zweite Finale spannender. Alle Kämpfe gingen über die volle Distanz und kein Ringer konnte seinen Kampf höher als 2:0 gewinnen.

Dauer

Der breite Kader als Schlüssel zum Erfolg

Der Trumpf des VfK Schifferstadt in der DRL-Saison 2018/2019 war sein großer Kader. Während der Gruppenphase testeten die Pfälzer 29 verschiedene Ringer, um die stärkste Aufstellung für die beiden Finalkämpfe zu bestimmen. In der DRL müssen drei der zehn Kämpfer in der Aufstellung eines Vereines am Kampfabend aus der Europäischen Union (EU) stammen. Der VfK Schifferstadt hatte mit seinen 21 EU-Sportlern im Team dadurch mehr Möglichkeiten, seine Aufstellung zu verändern als der SV Germania Weingarten mit sechs EU-Sportlern im Kader.

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