Frank Stäbler - hier noch jubelnd nach seiner Goldmedaille bei der Ringer-WM in Budapest - denkt über ein Karriere-Ende nach den Olympischen Spielen 2020 in Tokio nach (Foto: SWR, Hansjürgen Britsch)

Ringen | Olympia Ringer-Weltmeister Stäbler verkündet Karriere-Ende

Frank Stäbler hat eine erfolgreiche Karriere und noch Großes vor. Dennoch denkt der dreifache Weltmeister bereits ans Karriere-Ende. Doch vorher will er sich noch einen Traum erfüllen.

Der dreimalige Ringer-Weltmeister Frank Stäbler wird seine internationale Karriere nach den Olympischen Spielen im kommenden Jahr beenden. "Das Projekt 67 ist meine allerletzte und zugleich allergrößte Herausforderung. Nach Tokio ist schließlich Schluss für mich", sagte der 29-Jährige der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

Dauer

Stäbler und das "Projekt 67"

Mit dem "Projekt 67" spielt Stäbler auf die Gewichtsklasse an, in der er bei Olympia antreten wird. Bei der derzeit laufenden EM in Bukarest tritt der Musberger nicht an, weil er seinen Körper momentan mit zielgerichteter Ernährung und Entschlackung auf sein neues Gewicht umstellt. In Tokio will Stäbler seine erste Olympia-Medaille holen - am liebsten Gold.

Stäbler hatte bei der WM im Oktober des vergangenen Jahres seinen dritten Titel gewonnen. Nach den Goldmedaillen 2015 (66 kg) und 2017 (71 kg) machte sich Stäbler durch seinen Sieg in der Kategorie bis 72 kg zum ersten Ringer, der in drei unterschiedlichen Gewichtsklassen triumphieren konnte.

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