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In den Alpen zeigte Emanuel Buchmann noch keine gute Leistung. Nun hofft der 28-Jährige Tour-de-France-Fahrer auf die Pyrenäen.

Emanuel Buchmann gab keine Interviews und nutzte jede freie Minute zur Erholung. Am lang ersehnten ersten Ruhetag der 108. Tour de France sammelten der deutschen Radprofi frische Kräfte für die zweite Hälfte. Buchmann sollte im Team Bora-hansgrohe Kapitän Wilco Kelderman unterstützen, kam auf den verregneten Alpen-Etappen jedoch mit jeweils mehr als 30 Minuten Rückstand ins Ziel.

Teamchef Ralph Denk stärkte ihm dennoch den Rücken: "Er hat sich nicht freiwillig abhängen lassen. Wir sind ja überhaupt froh, dass Emu nach dem Ausfall von Lennard Kämna eingesprungen ist. Dass es ein Experiment wird, war uns bewusst. Schließlich liegt sein planmäßiger Form-Höhepunkt schon einige Wochen zurück", sagte Denk am Montag der dpa.

Buchmann liegen die die Pyrenäen

Ein Grund für die unterdurchschnittlichen Leistungen war wohl das Wetter. "Das soll keine Ausrede sein, aber mit 58 Kilogramm ist er da am Limit und es friert ihn leichter als jemanden, der 65 Kilo wiegt", sagte Denk. Der 28-Jährige dürfte mit dem warmen Temperaturen in den Pyrenäen weitaus besser zurechtkommen als mit dem bitterkalten und verregneten Alpen-Doppelpack am Wochenende. Der Teamchef betonte: "Emu wird noch sehr wertvoll in den Pyrenäen als Helfer von Wilco oder vielleicht mal als Ausreißer. Man darf ihn nie abschreiben."

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