Rennradfahren (Symbolbild) (Foto: Imago, Westend61)

Radsport | Transcontinental Race Heidelbergerin Fiona Kolbinger gewinnt als erste Frau das Transcontinental Race

Die deutsche Ultra-Radsportlerin Fiona Kolbinger aus Heidelberg hat bei ihrer Premiere die siebte Auflage des Transcontinental Race gewonnen.

Nach über 4.000 Kilometern zwischen dem bulgarischen Burgas am Schwarzen Meer und dem französischen Brest an der Atlantikküste erreichte die 24 Jahre alte Studentin als erste von 264 gestarteten Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Ziel.

Über zehn Tage unterwegs

Kolbinger ist die erste Frau, die das Rennen gewinnen konnte. Für die rund 4.000 Kilometer benötigte sie zehn Tage, zwei Stunden und 48 Minuten. Bei dem Transkontinental-Rennen sind die Teilnehmer völlig auf sich allein gestellt und müssen nicht nur ihr Essen selbst besorgen, sondern sind auch ohne Mechaniker unterwegs. Zudem müssen die Extrem-Sportler außerhalb der Pflichtstrecken ihre Wege selbstständig festlegen.

First sighting of race leader Fiona Kolbinger on the road to the CP3 parcours. #TCRNo7 #TCRNo7riders #TCRNo7cap66 @pedaledjapan #DressLiveRide https://t.co/N6cB2D26Sr

Lediglich vier Stunden Schlaf pro Nacht

Kolbinger, die in der Krebsforschung ihren Studien nachgeht, war seit dem Start am 27. Juli pro Tag zwischen 15 und 17 Stunden auf dem Rad unterwegs und kam mit lediglich vier Stunden Schlaf aus. Seit dem dritten Tag lag sie in Führung. Die letzten Ultra-Sportler werden bis zum 15. August in der französischen Hafenstadt erwartet.

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