Carina Vogt auf Mission Titeloverteidigung bei Olympia (Foto: Imago, imago/Rok Rakun)

Olympia | Carina Vogt Vogt auf Mission Titelverteidigung

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Benita Hansmann

Carina Vogt gehört bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang zu den Favoriten. Die Skispringerin hat ihre Ziele klar definiert.

Bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi hatte sie kaum einer auf der Favoriten-Liste. Heute ist sie eine der Medaillen-Hoffnungen aus dem Südwesten. Carina Vogt reist zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang als Olympiasiegerin und möchte den Titel erneut holen.

Ihre Erwartungen definiert sie klar: „Ich möchte alles aus mir rausholen und alles geben. Meine besten Sprünge zeigen.“ Derzeit liegt die Degenfelderin in der Weltcup-Gesamtwertung auf Rang fünf. In dieser Saison stand sie aber erst einmal auf dem Podest.

Kein Grund zur Sorge, denn Carina Vogt stellte schon mehrmals unter Beweis, dass sie bei Großereignissen immer in Topform ist. Ihren Sieg bei Olympia bestätigte sie spätestens, als sie 2015 auch den Weltmeistertitel gewann. 2017 siegte sie ebenfalls bei den Weltmeisterschaften und ließ ihre Konkurrenz deutlich hinter sich.

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Die olympische Schanze in Pyeongchang und die in Oberstdorf ähneln sich sehr, da sie der gleiche Architekt konstruiert hat. Deshalb hat sich Bundestrainer Andreas Bauer dazu entschieden, die letzten Trainingseinheiten dort zu absolvieren. „Ich komme mit den modernen Schanzenanlagen sehr gut klar und kann dort meine besten Sprünge zeigen“, so die Olympiasiegerin.

Im eigenen Lager steht derzeit eine ganz andere im Fokus. Katharina Althaus vom SC Oberstdorf springt derzeit ihre beste Saison und kann mit ihrem zweiten Platz im Gesamtweltcup durchaus zufrieden sein. Ihr schlechtes Ergebnis bisher ist ein dritter Platz in Sapporo und im slowenischen Ljubno.

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Katharina Althaus ebenfalls Favoritin

Damit ist sie eine der heißesten Favoritinnen auf den Olympiasieg. 2014 belegte Katharina Althaus, damals 18 Jahre alt, den 23. Platz in Sotschi. Es wäre wohl mehr als eine Enttäuschung für sie, wenn sie bei ihren zweiten Spielen ohne Edelmetall zurück nach Deutschland kommt.

Die Last liegt also nicht nur auf Carina Vogt. Trotz ihren Erfolgen bleibt die 26-Jährige Skispringerin auf dem Boden der Tatsachen: „Es wird mit Sicherheit einmal der Tag kommen, an dem nicht alles funktioniert.“ Spätestens am 12. Februar wird sich zeigen, ob Carina Vogt erneut eine Medaille gewinnen wird.

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Benita Hansmann
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