Johannes Vetter aus Offenburg (Foto: imago images, Imago Images / Beautiful Sports)

Olympia | Speerwurf

Top-Favorit Vetter und Weber verpassen Medaille

STAND
REDAKTEUR/IN

Johannes Vetter aus Offenburg galt als großer Favorit auf den Olympiasieg, wird aber Opfer der widrigen Bedingungen. Julian Weber aus Mainz fehlen Zentimeter zu Bronze.

Aufgeweichte Bahn macht Vetter zu schaffen

Topfavorit Johannes Vetter ist im Speerwurf-Finale der Olympischen Spiele in Tokio frühzeitig ausgeschieden. 82,52 Meter reichten nicht, um die Medaillenrunde der letzten acht Werfer zu erreichen. Der 28-Jährige kam mit der aufgeweichten Anlaufbahn nicht zurecht und wurde nur Neunter.

Julian Weber war gut in den Wettkampf gestartet, musste sich aber letztlich mit Rang vier zufrieden geben. Am Ende fehlten ihm 14 Zentimeter auf Bronze. Neeraj Chopra aus Indien wurde Olympiasieger. Silber und Bronze gingen an Jakub Vadlejch und Vitezslav Vesely aus Tschechien.

Speerwerfer Julian Weber  (Foto: imago images, Imago Images / Beautiful Sports)
Julian Weber verpasst als Vierter nur knapp die Medaillenränge. Imago Images / Beautiful Sports

Vetter zuletzt mit 19 Siegen in Serie

Vetter zeigte sich nach dem Wettkampf am ZDF-Mikrofon enttäuscht über das schwache Abschneiden. "Für Leute wie mich, die etwas härter da hinstemmen, ist der Boden nicht gemacht. Die rutschen dann weg und das versaut dir die Leistung", bilanzierte der 28-Jährige. "Aber ich habe alles gegeben."

Vetter war mit 19 Siegen und als Weltjahresbester nach Japan gereist. Bereits in der Qualifikation, die er mit 85,54 Metern erst im dritten Versuch überstand, hatte Vetter sich schon nicht in Bestform gezeigt.

STAND
REDAKTEUR/IN