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Eine Verletzung verhindert die Finals-Teilnahme von Deutschlands bestem Speerwerfer Johannes Vetter. Der Offenburger will sich nun am Baggersee erholen.

Der deutsche Speerwurf-Rekordler Johannes Vetter hat seinen Start bei den deutschen Meisterschaften der Leichtathleten in Braunschweig abgesagt. Wie sein Management mitteilte, verzichtet er wegen einer "diffusen Muskelverletzung" auf die Teilnahme an den "Finals". "Es besteht für mich kein Grund, nervös zu werden", sagte der 28 Jahre alte WM-Dritte aus Offenburg. "Die Untersuchungen zeigen Flüssigkeitseinlagerungen. Olympia ist im Fokus, und wir bleiben daher vorsichtig."

"Am Baggersee chillen"

Vetter wird das Wochenende trotzdem genießen. Vermutlich ordentlich "Grillfleisch holen" will der angeschlagene Speerwurf-Star "und mit ein paar Freunden am Baggersee chillen und meine Heilung beschleunigen." Die deutschen Meisterschaften der Leichtathleten in Braunschweig finden ohne den Topfavoriten auf Olympiagold statt. "Empfang" habe Vetter aber auch beim Sonnenbaden, "so kann ich die Entscheidungen verfolgen."

Vetter ist mit 96,29 Metern die Nummer eins der Weltrangliste. Der weiteste Wurf des Jahres war ihm am vergangenen Samstag bei der Team-EM im polnischen Chorzów gelungen, wo er sich auch die Verletzung zugezogen hat.

Johannes Vetter (@jojo_javelin) and Christin Hussong delivered a German javelin masterclass in Silesia! 🚀 Maximum points in both events and two huge championship records as well. 💥 #ETCH2021 https://t.co/XJiBxjTSw9

Da er die Olympia-Norm mehrmals deutlich übertroffen hat, dürfte ihm der Startplatz für die Sommerspiele in Tokio sicher sein. Vetter plant laut Mitteilung bereits den nächsten Wettkampf in drei Wochen im finnischen Kuortane.

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