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Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo überzeugt beim Abstecher auf
die hellblaue Sprintbahn - um ein Haar hätte es für sie zum Titel
gereicht. Stabhochspringerin Lisa Ryzih holt souverän den Titel.

Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo hat die Leichtathletik-Fans in der Leipziger Arena auch als flotte Sprinterin begeistert. Deutschlands "Sportlerin des Jahres" wurde am Samstag im 60-Meter-Finale der nationalen Hallenmeisterschaften in persönlicher Bestzeit von 7,22 Sekunden überraschend Zweite - Titelverteidigerin Lisa Marie Kwayie war nur eine Hundertstel schneller als die 26-Jährige von der LG Kurpfalz.

Die rund 3750 Zuschauer in der ausverkauften Arena, unter ihnen Europas Verbandspräsident Svein Arne Hansen (Norwegen), feierten Mihambo ebenso begeistert wie die alte und neue Meisterin aus Berlin. "Letztes Jahr war ich noch Hobby-Sprinterin", sagte die Weitsprung-Welt- und -Europameisterin.

Ihren zweiten Hallentitel nach 2018 holte sich Kugelstoßerin Alina Kenzel aus Waiblingen mit 18,14 Metern. Die WM-Dritte Christina Schwanitz vom LV 90 Erzgebirge, im Vorjahr noch mit 19,54 Metern vor Kenzel erfolgreich, lässt die Hallensaison im Olympia-Jahr aus.

Lisa Ryzih vom ABC Ludwigshafen holte sich souverän den Titel im Stabhochsprung mit einer Höhe von 4.45 Meter.

Viele DLV-Asse fehlen wegen Verletzungen oder lassen die Hallensaison wegen der Olympia-Vorbereitung aus. Jahreshöhepunkte sind die Olympischen Spiele in Tokio und die Europameisterschaften Ende August in Paris. Die Hallen-WM im chinesischen Nanjing musste wegen des neuartigen Coronavirus um ein Jahr verschoben werden.

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