Die deutschen Speerwerfer Johannes Vetter und Christin Hussong haben den Jackpot beim Diamon-League-Meeting in Zürich geknackt. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Jean-Christophe Bott)

Leichtathletik | Diamond League

Vetter und Hussong knacken Diamond-League-Jackpot

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Das Speerwurf-Duo Johannes Vetter und Christin Hussong gewinnt beim Diamond-League-Finale in Zürich. Komplettiert wurde der deutsche Erfolg in Zürich durch den Mainzer Julian Weber.

Die deutschen Speerwerfer Johannes Vetter und Christin Hussong haben den Jackpot beim Diamond-League-Meeting in Zürich geknackt. Mit 89,11 Metern blieb der Weltjahresbeste Johannes Vetter wie bei den Olympischen Spielen aber unter der 90-Meter-Marke. In Tokio war der 28 Jahre alte Offenburger nach einer Serie von 90-Meter-Würfen als Topfavorit gestartet, aber nur Neunter geworden. "Ich bin ganz zufrieden. 89 Meter ist eine tolle Weite, auch wenn ich gern die 90 Meter geknackt hätte", sagte Vetter. Mit dem Sieg am Donnerstag sicherte sich Vetter zudem einen Startplatz für die WM im Juli 2022 in Eugene/USA.

Der Weltjahresbeste Johannes Vetter hat beim Diamond-League-Finale in Zürich das Speerwerfen gewonnen. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Jean-Christophe Bott)
Der Weltjahresbeste Johannes Vetter hat beim Diamond-League-Finale in Zürich das Speerwerfen gewonnen. Jean-Christophe Bott

Christin Hussong zeigte sich "stolz und unheimlich glücklich"

Einen Zahltag gab es auch für Speer-Europameisterin Christin Hussong, die sich mit 65,26 Metern vor Weltmeisterin Kelsey-Lee Barber (Australien/62,68) durchsetzte. "Ich bin stolz und unheimlich glücklich", meinte Hussong. Auch Hussong kann damit für Eugene planen. Komplettiert wurde der deutsche Erfolg in Zürich durch den Mainzer Julian Weber, der mit 87,03 Metern Zweiter wurde.

Mit 65,26 Metern hat Europameisterin Christin Hussong den Speerwurf beim Diamond-League-Finale in Zürich gewonnen. (Foto: picture-alliance / Reportdienste,  Jean-Christophe Bott)
Mit 65,26 Metern hat Europameisterin Christin Hussong den Speerwurf beim Diamond-League-Finale in Zürich gewonnen. Jean-Christophe Bott

Hindernisläuferin Gesa Krause war "einfach platt"

Hindernis-Europameisterin Gesa Krause konnte dagegen im Letzigrund-Stadion nicht mit den afrikanischen Läuferinnen mithalten und wurde lediglich Neunte. Die 29-jährige Olympia-Fünfte vom Verein Silvesterlauf Trier kam in 9:32,69 Minuten ins Ziel. "Ich war lange dran. Dann war jedes Hindernis Arbeit für mich", kommentierte Krause ihr Rennen. "Es ist toll, wieder vor Publikum zu laufen. Aber umso bitterer ist es, wenn man nichts zeigen kann. Ich war einfach platt, solche Tage gibt es." Den Sieg sicherte sich Norah Jeruto aus Kenia in 9:07,33 Minuten.

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