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Nationalspieler Johannes Bitter vom TVB Stuttgart hat in der Diskussion um einen Gehaltsverzicht im deutschen Handball Transparenz der Bundesliga-Klubs gefordert.

"Wir wissen, was gerade los ist, aber wir müssen mit allen offen und ehrlich reden. Da müssen die Bücher geöffnet werden und dann muss vernünftig kommuniziert werden", sagte der 37-jährige Torhüter in der ARD-"Sportschau".

"Nicht auf die Spieler abwälzen"

"Wir brauchen Zahlen, Daten, Fakten, um Entscheidungen für uns zu treffen. Ganz am Ende muss das Risiko verteilt werden. Es kann nicht sein, dass ein gewisser Betrag, der als Risiko da steht, auf die Spieler abgewälzt wird", sagte Bitter weiter. Die Handballer seien aber bereit, zu helfen, betonte er.

Der Profi von Bundesligist TVB Stuttgart hat wegen der Folgen der Corona-Pandemie viele Gespräche in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Spielergewerkschaft "Goal" geführt. Anders als die Deutsche Eishockey Liga (DEL) will die Handball-Bundesliga die Einwilligung der Spieler für einen möglichen 25-prozentigen Gehaltsverzicht nicht mit der Lizenzierung für die kommende Saison verknüpfen.

"Bei uns Handballern bedeutet das natürlich einen großen Einschnitt, das ist keine Frage", sagte Bitter über einen Gehaltsverzicht: "Wir sind nun mal nicht die Fußballer, die sehr, sehr viel verdienen."

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