Die Verantwortlichen der Rhein-Neckar Löwen nehmen Trainer Sebastian Hinze nach der verkorksten Saison in die Pflicht.

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Nach Krisen-Saison: Löwen-Aufsichtsrat nimmt Hinze in die Pflicht

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Redakteur/in
dpa
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Nicole Schmitt

Der Druck wächst: Nach der verkorksten Vorsaison steht Sebastian Hinze als Trainer der Rhein-Neckar Löwen unter Beobachtung.

Nach einer enttäuschenden Saison in der Handball-Bundesliga nimmt Aufsichtsratschef Lars Lamadé von den Rhein-Neckar Löwen Coach Sebastian Hinze in die Pflicht. "Wir erwarten bessere Leistungen - und das ist die Aufgabe des Trainers", sagte Lamadé in einem Interview des "Mannheimer Morgen". Die zurückliegende Spielzeit beendete der zweifache deutsche Meister nur auf dem zwölften Platz, anschließend hatte sich der Verein von Geschäftsführerin Jennifer Kettemann getrennt.

Rhein-Neckar Löwen erwarten "einen Schritt nach vorn"

Zur neuen Saison verstärken sich die Nordbadener mit den deutschen Nationalspielern Sebastian Heymann und Tim Nothdurft sowie dem kroatischen Olympia-Teilnehmer Ivan Martinovic durchaus prominent. Die Zugänge seien allesamt "Wunschspieler" des Trainers, sagte Lamadé: "Entsprechend erwarten wir in der Tabelle einen Schritt nach vorn." Eine genaue Zielvorgabe gibt es bislang allerdings nicht.

Finanzprobleme laut Aufsichtsratschef behoben

Die im Frühling bekanntgewordenen Finanzprobleme habe der Club laut Lamadé "mit einem Kraftakt behoben". Niemand müsse sich "Sorgen um die Rhein-Neckar Löwen machen. Der Verein steht aus meiner Sicht wirtschaftlich auf soliden Beinen", sagte der Aufsichtsratschef.

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