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Trainer Martin Schwalb wird seinen auslaufenden Vertrag bei den Rhein-Neckar Löwen nicht verlängern und den Handball-Bundesligisten zum Saisonende verlassen. Das teilten die Mannheimer am Donnerstag mit.

"Es ist sicher keine einfache Entscheidung, die ich gemeinsam mit meiner Familie getroffen habe", sagte der 57-Jährige, der im Februar 2020 beim zweimaligen deutschen Meister angeheuert hatte. "Die Rhein-Neckar Löwen sind ein fantastischer Club mit tollen Möglichkeiten und ehrgeizigen, sportlichen Zielen. Langfristig sehe ich aber meinen Lebensmittelpunkt in Hamburg. Der Handball hat immer mein Leben bestimmt und ich werde ihm sicher in anderer Form erhalten bleiben."

Er werde den Löwen "auf alle Fälle verbunden bleiben und im Rahmen meiner Möglichkeiten helfen, wo ich kann", erklärte Schwalb. An den Zielen für die laufende Saison ändere sich nichts.

Löwen hätten gerne mit Schwalb weitergearbeitet

"Es ist kein Geheimnis, dass wir gerne über die Saison hinaus mit Martin weitergearbeitet hätten", sagte Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann. Er habe das Team "in einer sehr schwierigen Phase übernommen und innerhalb von kurzer Zeit zu neuer Spielfreude und Begeisterung verholfen." Es sei "sehr schade, dass praktisch seine komplette Amtszeit in die Corona-Pandemie fällt, die uns alle vor große Herausforderungen stellt."

Trainerjob beim HSV Hamburg ausgeschlossen

Einen weiteren Trainerjob schloss Schwalb nicht aus. "Das ist der Beruf, den ich erlernt habe. Da werde ich auf keinen Fall sagen, dass ich das nicht mehr machen will", sagte der gebürtige Stuttgarter. Noch einmal Trainer in seiner Wahlheimat beim HSV Hamburg zu werden schloss er jedoch aus: "Ich werde zu 1000 Prozent kein Trainer mehr beim HSV. Es gibt kein Szenario, in dem das vorkommt", sagte der 57-Jährige dem "Mannheimer Morgen".

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