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Geschäftsführerin Jennifer Kettemann von den Rhein-Neckar Löwen hat sich trotz der anhaltenden Geisterspiele in der Handball-Bundesliga für eine Fortsetzung der Saison ausgesprochen.

"Ein Abbruch würde unserer Sportart durch die nicht zu kalkulierenden Folgen massiv schaden", sagte die 38-Jährige dem "Mannheimer Morgen". Kettemann erklärte, dass sich der zweimalige deutsche Meister bereits mit einem Szenario beschäftigen müsse, "das eine Saison komplett ohne Zuschauer vorsieht".

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"Das schwerste Jahr in der Geschichte der Rhein-Neckar Löwen"

Das ablaufende Jahr 2020 nannte Kettemann das "schwerste in der Geschichte der Rhein-Neckar Löwen. Die Aufarbeitung wird uns sicher noch mehrere Spielzeiten beschäftigen".

"Mach mir Sorgen um die Spieler"

Zwiegespalten ist Kettemanns Meinung zur bevorstehenden Weltmeisterschaft in Ägypten (13. bis 31. Januar). "Wenn das Hygienekonzept der WM stimmt, wird es funktionieren. Das ist meine offizielle Meinung", sagte sie: "Wenn Sie mich persönlich fragen, mache ich mir selbstverständlich Sorgen um unsere Spieler. Es geht hier nicht um Maschinen, die wir nach Ägypten versenden. Es geht um Menschen, die uns auch am Herzen liegen."

Sie akzeptiere "die Entscheidung jedes Spielers, der in der aktuellen Situation nicht für sein Land spielen will und hoffe sehr, dass diejenigen, die an der WM teilnehmen, alle wieder gesund nach Hause kommen".

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