Patrick Groetzki führte die Rhein-Neckar Löwen zum Sieg gegen den DHfK Leipzig (Foto: Imago, imago images/Hartmut Bösener)

Handball | Bundesliga Rhein-Neckar Löwen mit Zitter-Sieg in Leipzig

Mit einem knappen Sieg gegen den DHfK Leipzig haben die Rhein-Neckar Löwen ihre Chancen auf den Titel gewahrt und springen auf Platz vier.

Im Verfolgerduell feierten die Rhein-Neckar Löwen den nächsten wichtigen Sieg. Eine Woche nach dem Erfolg gegen den THW Kiel (26:25) gewannen die Mannheimer ebenso knapp bei DHfK Leipzig mit 29:28 (15:16) und schoben sich mit nun 18:8 Punkten auf Rang vier vor. Leipzig (16:10) ist nur Achter. In der ersten Halbzeit lagen die Mannheimer bereits mit vier Toren zurück, elf Minuten vor Schluss dann mit fünf Toren vorn. Leipzig kämpfte sich noch einmal auf 28:28 heran, ehe Alexander Petersson in der Schlussminute den Gäste-Sieg perfekt machte.

Dauer

Ärger trotz Last-Minute-Sieg

Bei den Rhein-Neckar Löwen war in der engen Schlussphase vor allem auf Jannik Kohlbacher Verlass, der sechs Tore erzielte. "Wenn die Spiele so verlaufen wie heute oder wie gegen Kiel, dann ist das ganz in Ordnung", sagte Kohlbacher. Dennoch ärgerte sich der 24-Jährige, dass es gegen Ende trotz des großen Vorsprungs noch einmal eng wurde: "Natürlich arbeiten wir momentan im Training an der Konstanz, dass wir die Abläufe besser reinbekommen. Man sieht es ja relativ deutlich. Wir werfen zu viele Bälle weg. Da müssen wir einfach noch cleverer werden." Der dänische Weltmeister Mads Mensah, der angeblich vor einem Wechsel nach Flensburg steht, kam auf fünf Treffer.

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