Dänemarks Nationaltrainer und Trainer der Rhein-Neckar Löwen Nikolaj Jacobsen. (Foto: Imago, imago)

Handball | Rhein-Neckar Löwen Meisterliche Löwen nach der Handball-WM

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Trainer Nikolaj Jacobsen und Rückraumspieler Mads Mensah Larsen kehren als frisch gekürte Handball-Weltmeister aus Dänemark zu den Rhein-Neckar Löwen zurück – mit neuem Schwung auch für die Liga?

Zwei Wochen lang war Deutschland im Handball-Fieber. Die Heim-WM war ein Erfolg, auch wenn aus deutscher Sicht der glanzvolle Schlusspunkt gefehlt hat. Fast eine Million Menschen haben die Spiele live in den Sporthallen der Gastgeber Dänemark und Deutschland verfolgt, mehr als 75 Millionen waren an den TV-Geräten bei den Spielen der deutschen Nationalmannschaft dabei, allein rund 12 Millionen beim Halbfinale gegen Norwegen. Handball ist im Fokus der breiten Öffentlichkeit angekommen.

Krönung für Dänemarks Nationaltrainer Jacobsen

Mittendrin die Akteure der Rhein-Neckar Löwen, von denen sich vor allem zwei am Wochenende so richtig freuen konnten: "Ich kann das nicht beschreiben. Ich bin kurz vorm Heulen im einen und megastolz im anderen Augenblick. Jetzt brauche ich einfach ein großes Bier", sagte Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen, der in seinem zweiten Job sein Heimatland Dänemark erstmals zum Weltmeister coachte, im dänischen Fernsehen. Mads Mensah Larsen hatte mit vier Treffern und einer insgesamt starken Leistung ebenfalls großen Anteil am Titelgewinn im Finale gegen die Norweger.

WM-Titel zu Hause einmalig

Trotz des Olympiasiegs von 2016 schätzt Jacobsen den WM-Titel am höchsten ein. Denn ein WM-Sieg im Finale im eigenen Land, das ist für den Dänen ein einmaliges Erlebnis: "Es könnte nicht schöner sein. Olympische Spiele werden wir in Dänemark niemals haben, dafür haben wir zu kleine Hallen. Deshalb ist das jetzt das Größte, was wir in Dänemark als Handballer erreichen können."

Spieler der Rhein-Neckar Löwen kehren zurück

Neben den dänischen Weltmeistern sind natürlich noch weitere Löwen-Spieler bei der WM im Einsatz gewesen. Auch die deutschen Nationalspieler Jannik Kohlbacher, Patrick Groetzki, Steffen Fäth sowie Teammanager Oliver Roggisch dürften mit positiven Eindrücken von der WM zurückkehren. Insgesamt sind zwölf Spieler der Löwen bei der WM im Einsatz gewesen, alle sind gesund geblieben und wollen jetzt dafür sorgen, dass die Handball-Euphorie auch auf den Liga-Alltag übertragen wird.

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