Martin Strobel (Foto: Imago, imago)

Handball | Nationalmannschaft Martin Strobel zieht sein persönliches Fazit nach der Handball-WM

Martin Strobel ist nach erfolgreicher Operation wieder zurück in der Heimat in Balingen. Im Interview mit SWR Sport blickt er auf die Handball-WM zurück, spricht über die Euphorie und über seine Comeback-Pläne.

Das bittere WM-Aus hat Martin Strobel soweit gut überstanden. Der Spielmacher der DHB-Auswahl hat sich beim 22:21-Sieg gegen Kroatien das Kreuzband im linken Knie gerissen und einen Knorpelschaden zugezogen. Die Operation in Markgröningen ist gut verlaufen - jetzt steht die Rehabilitation auf dem Programm. "Dem Knie geht es den Umständen entsprechend gut. Die OP ist gut verlaufen. Es ist noch viel Flüssigkeit und Schwellungen drin. Die muss jetzt raus, aber prinzipiell ist alles soweit ok."

Die letzten Spiele der deutschen Nationalmannschaft hat Strobel vom Krankenbett aus beobachtet. Sein Fazit fällt positiv aus. "Wir haben uns vor der WM das Ziel Halbfinale gesetzt, das haben wir erreicht." Außerdem wollten sie neben dem Schauplatz auf der Platte zusätzlich eine Begeisterung für den Handball entfachen. Auch das ist geglückt.

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"Ich glaube, es viele überrascht, was für Wellen die WM geschlagen haben. Darauf können wir sehr stolz sein", sagte Strobel im Interview mit SWR Sport.

Strobel denkt noch nicht an ein Comeback im DHB-Team

Die Vergleiche, die während des Turniers immer wieder zwischen Fußball und Handball gezogen wurden, sieht der 32-Jährige kritisch. Die zwei Sportarten könne man so nicht wirklich vergleichen. "Das sind zwei komplett verschiedene Spielertypen. Wir können viel von denen lernen und anderherum gilt das Gleiche."

Über ein Comeback in der Nationalmannschaft habe er sich bislang noch keine Gedanken gemacht. "Das ist alles viel zu früh, die erste Prämisse ist, jetzt wieder gesund auf die Beine zu kommen." Denn das Wichtigste sei die Gesundheit. Er habe noch einige Jahre unabhängig vom Handball vor sich und "ich will mit meinen Kindern auch in Zukunft alles mögliche auch machen können."

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