Silvio Heinevetter (Foto: IMAGO, Imago Images / Sportfoto Rudel)

Handball | WM

Silvio Heinevetter fehlt im deutschen Kader - Löwen-Quartett dabei

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Silvio Heinevetter vom TVB Stuttgart ist nicht Teil des deutschen Kaders für die Handball-WM in Polen und Schweden. Dafür stehen vier Akteure der Rhein-Neckar Löwen im Aufgebot.

Bundestrainer Alfred Gislason setzt bei der Handball-WM 2023 auf eine Mischung aus routinierten und jungen Spielern. Mit Torwart Andreas Wolff, Rune Dahmke, Simon Ernst, Kai Häfner und Jannik Kohlbacher berief der 63 Jahre alte Isländer noch fünf Europameister von 2016 in den 18-köpfigen Kader für die Endrunde vom 11. bis 29. Januar.

"Dieses Aufgebot spiegelt viele Eigenschaften wider: Erfahrung, Potenzial und im Wesentlichen auch eine gewisse Kontinuität, die für Erfolg unabdingbar ist", sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer. 

Löwen-Akteur Groetzki als Routinier

Angeführt wird das Aufgebot von Kapitän Johannes Golla. Ältester und erfahrenster Akteur ist Patrick Groetzki. Der 33 Jahre alte Rechtsaußen von den Rhein-Neckar Löwen bestritt bislang 156 Länderspiele. Sein Vereinskollege Juri Knorr ist mit 22 Jahren der jüngste Spieler im deutschen WM-Kader. Auch Löwen-Kreisläufer Jannik Kohlbacher gehört zum Aufgebot.  

Birlehm statt Heinevetter im WM-Kader

Nicht dabei ist der zuletzt länger verletzte Marcel Schiller von Frisch Auf Göppingen. Auch Torwart-Routinier Silvio Heinevetter wurde nicht berücksichtigt. Mit dem als Nummer eins gesetzten Wolff wird Joel Birlehm von den Rhein-Neckar Löwen das Torhüter-Gespann bilden, der aufgrund seiner aktuell starken Form den Vorzug vor dem zuletzt gesetzten Till Klimpke.

"Es gab einige schwere und sehr enge Entscheidungen, aber jetzt haben wir Klarheit. Ich freue mich auf das neue Jahr und die neue Herausforderung mit dieser Mannschaft", sagte Gislason, der vom Kader absolut überzeugt ist. "Wir haben eine gute Mannschaft, die Typen hat, die mit Sicherheit brennen und alles geben werden für ihr Land."

Die DHB-Auswahl trifft bei der Endrunde in der Vorrundengruppe E auf Asienmeister Katar, Serbien und Algerien.

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