Handballerinnen der SG BBM Bietigheim (Foto: IMAGO, xFotostandx/xBallaschx)

Handball | Champions League

Bietigheimer Frauen in Ljubljana unter Zugzwang

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Nach der Bundesliga ist vor der Champions League: Vier Tage nach dem Heimerfolg gegen den VfL Oldenburg muss die SG BBM Bietigheim beim slowenischen Doublesieger RK Krim aus Ljubljana ran.

Zehn Spiele, zehn Siege: Die Bietigheimer Bilanz in der Handball Bundesliga der Frauen ist makellos. Die Titelverteidigerinnen stehen auf Platz eins. Alles im grünen Bereich also. Auch in der Champions League ist die Mannschaft von Trainer Markus Gaugisch im Soll. Zehn Punkte aus neun Spielen bedeuten Platz vier. Doch in der letzten Partie vor Weihnachten musste die SG BBM eine Heimniederlage gegen Odense hinnehmen, insgesamt ist man seit vier Begegnungen sieglos. Der Abstand zu einem Platz, der das Aus bedeuten würde, beträgt nur vier Punkte und könnte bei einer Niederlage in Slowenien (Sonntag, 16:00 Uhr) auf zwei reduziert werden.

Gegenstoßtore als X-Faktor

Dass man Liga-Alltag mit der Champions League kaum vergleichen kann, weiß Trainer Markus Gaugisch nur allzu gut: "Das ist ein krasser Leistungsunterschied in allen Bereichen: In Körperlichkeit, in individueller Qualität, Flexibilität der Spielsysteme", so der 48-Jährige. Dennoch ist eine Entwicklung auf dem internationalen Parkett spürbar. Vor allem hinsichtlich der Tatsache, dass Bietigheim vor zwei Jahren als Tabellenletzter mit nur drei Punkten ausgeschieden war. "Wir haben jetzt einen breiteren Kader, auch ein breiter gefächertes Repertoire in allen Bereichen, ein in Europa gefürchtetes Tempospiel", so Gaugisch weiter.

17 Gegenstoßtore am Mittwoch beim 36:30-Sieg gegen Oldenburg in der Liga sprechen eine ebenso deutliche Sprache wie im Durchschnitt knapp 10 Tempotore in der Champions League. In der Spielfeldüberbrückung habe sich sein Team daher extrem entwickelt, so der Bietigheimer Coach, der seit 2020 am Ruder ist.

Die vier Spiele ohne Sieg haben den Bietigheimerinnen laut Trainer Gaugisch durchaus zugesetzt. Fünf Wochen war das Team wegen der Europameisterschaft nicht zusammen, dazu gab es auf der Linksaußen-Position Verletzungsprobleme. "In der Champions League hat uns das zu schaffen gemacht. In der Bundesliga kann man das kompensieren."

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Topspiele noch vor der Brust

Gerade im Hinblick auf das Restprogramm in der Königsklasse würde ein Sieg gegen Rokometni Klub Krim etwas Druck von den Bietigheimer Schultern nehmen. In den beiden darauffolgenden Partien trifft die SG BBM auf das Spitzenduo der Gruppe A: Vipers Kristiansand und CSM Bucuresti. Trainer Markus Gaugisch ist jedenfalls optimistisch: "Ich glaube, wir haben uns aus dem Tal wieder herausgekämpft. Ich bin guter Dinge, dass das alles funktioniert."

Immerhin: Das Hinspiel gegen Ljubljana konnten die Bietigheimerinnen in der MHP Arena Ludwigsburg mit 30:23 gewinnen. Ein gutes Omen also? Klar ist: Bietigheim möchte bei seiner fünften Teilnahme in die Playoffs einziehen.

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