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Die Handball Bundesliga Frauen (HBF) hat die Saison in der 1. und 2. Bundesliga aufgrund der Coronakrise vorzeitig abgebrochen. Damit bleiben die Meenzer Dynamites, die aktuell auf dem vorletzten Platz stehen, erstklassig.

"Für die HBF steht die Gesundheit der Bevölkerung, der Spielerinnen sowie aller darüber hinaus am Spielbetrieb beteiligten Personen im Vordergrund. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und politischen Entscheidungen in Bezug auf das Corona-Virus und in Verantwortung gegenüber seinen Mitgliedsvereinen sieht der HBF-Vorstand sich gezwungen, die aktuelle Bundesliga-Saison 2019/20 abzubrechen", heißt es auf der Website der HBF.

Es wird keine Absteiger geben - was den Mainzerinnen, die mit 4:32 Punkten stark abstiegsgefährdet auf Rang 13 lagen, entgegenkommt. Acht Spieltage wären unter normalen Umständen noch ausgetragen worden - die "Mission Klassenerhalt" wäre für die Rheinhessinen auf jeden Fall schwierig geworden. Der Letztplatzierte der 1. Bundesliga steigt normalerweise direkt in die 2. Bundesliga ab, der Vorletzte muss in die Relegation.

Facebook-Botschaft der Dynamites

"Der Meisterschaftsspielbetrieb der Saison 19/20 wird in der HBF in der 1. und 2. Liga mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Ein sportlicher Abstieg aus der 1. und 2. Liga findet im Spieljahr 19/20 nicht statt. Wir sehen uns wieder in der neuen Saison!! Passt alle auf Euch auf und bleibt gesund", schrieben die Dynamites auf ihrer Facebook-Seite.

Final 4 in Stuttgart findet nicht wie geplant statt

Ob es einen Meister geben wird, steht indes noch nicht fest. Aktuell steht Borussia Dortmund an der Spitze, gefolgt von Meister SG BBM Bietigheim. Das Final 4 im Pokal kann zudem wegen behördlicher Vorgaben nicht wie geplant am 23. und 24. Mai in Stuttgart stattfinden. Eine Verlegung wird daher geprüft.

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