Die Eulen Ludwigshafen vor dem Bundesligafinale 2019 (Foto: Imago, Imago)

Handball | Bundesliga Saisonfinale bei den Eulen Ludwigshafen - volles Haus in der "Eberthölle"

Die Eulen Ludwigshafen stehen vor ihrem letzten Saisonspiel - und damit vielleicht auch vor dem vorerst letzten Bundesligaspiel. Aber: Die kleine Chance auf den Klassenerhalt besteht.

Eine brodelnde "Eberthölle", volles Haus, stimmungsvolle Abschiede und vielleicht das Wunder von Ludwigshafen 2.0 - das erwartet die Eulen in ihrem letzten Heimspiel am Sonntag.

"Wichtig ist nicht wie man kommt, wichtig ist, wie man geht"

Der Gegner heißt GWD Minden und ein Sieg ist für die Eulen Pflicht, wenn sie ihren Teil zum theoretisch noch machbaren Klassenerhalt beitragen wollen. Außerdem müssen Bietigheim und Gummersbach im direkten Duell Unentschieden spielen. Aber wichtig ist für die Eulen erstmal, dass sie selbst abliefern.

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In der Woche vor dem letzten Spiel wurde das ein oder andere Kabinenfest gefeiert, denn es stehen Abschiede an: Fest steht, dass die Mittelmänner Alexander Feld und David Spiler sowie Rückraumshooter Stefan Salger den Verein verlassen werden. Drei wichtige Spieler, die den Eulen auf der Platte fehlen werden. Ihnen und den Fans will das Team einen positiven Abschied bereiten.

Die "Eberthölle" wird voll

Schon in der Woche vor dem Spiel gibt es keine Karten mehr. Das Match in der Ludwigshafener Eberthalle, von den Eulen-Fans auch "Eberthölle" genannt, ist ausverkauft. Die Zuschauer würdigen die starken letzten Spiele der Eulen, in denen sie Siege gegen den Bergischen HC und die Rhein-Neckar Löwen einfahren konnten.

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Die Mannschaft will angreifen, sich ein letztes Mal gut präsentieren, einen schönen Abschied feiern. Und vielleicht ja sogar den Klassenerhalt. Es wäre eine große Überraschung, ein neues Handballwunder. Aber genau das haben die Eulen ja auch in der Vorsaison schon einmal geschafft. Die Vorfreude auf das finale Spiel, sie ist in jedem Fall ist groß.

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So der so: Es ist Zeit für Abschiede in der "Eberthölle". Von Mannschaftskollegen und von der Saison 2018/19. Ob es auch der Abschied aus der Handball-Bundesliga sein wird, das haben sie in Ludwigshafen nicht mehr selbst in der Hand.

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