Deutsche könne Heimvorteil nicht nutzen (Foto: Imago, PanoramiC)

Fechten | Weltcup Fechter können Heimvorteil nicht nutzen

Die weltbesten Degen-Fechter haben sich am Wochenende in Heidenheim zum Weltcup getroffen. Mit mehr als 300 Startern aus 39 Nationen ist der Heidenheimer Pokal einer der bedeutendsten Fechtwettkämpfe im Jahr.

Diese Vier wollten über sich hinauswachsen: Deutschlands Degenfechter mit Richard Schmidt aus Hardheim bei Tauberbischofsheim und dem Heidenheimer Stephan Rein. Doch die Deutschen scheiterten in der Zweiten Runde schon an Italien. So ging es gegen Japan um Platz 9. Je drei Fechter, jeder gegen jeden, neun Duelle à 3 Minuten. Die Trefferfläche beim Degen: Der ganze Körper. Stephan Rein, der gestern noch als 13. bester Deutscher im Turnier war, war schwach gegen Italien und musste als Ersatzmann zunächst zuschauen. Weil Richard Schmidt seine ersten beiden Gefechte verlor, durfte Rein vor heimischem Publikum doch noch einmal ran und machte auch etwas Boden gut.

Dauer

Spannendes Finale

Es wurde sogar richtig knapp, aber Lukas Bellmann gelang die Wende nicht mehr. So behielten die Japaner mit 45 zu 43 die Oberhand, das hieß am Ende: Platz 10 für Deutschland. Den Sieg im Mannschaftsweltcup holten sich die Degenfechter aus Russland, die zum ersten Mal in Heidenheim das Finale erreicht hatten: Sie bezwangen das Team Ungarn in einem spannenden Duell mit 36 zu 30.

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