Cody Lampl hat die Adler Mannheim im vierten Playoff-Final-Spiel gegen Red Bull München mit 1:0 in Führung geschossen (Foto: Imago, SWR, imago images / Jan Huebner)

Eishockey | Adler Mannheim Adler Mannheim erkämpfen sich den Match-Puck

Die Adler Mannheim haben das vierte Spiel im Playoff-Finale gegen Red Bull München gewonnen und führen in der Serie nun mit 3:1. "Dosenöffner" war ein lange vermisster Rückkehrer.

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Das waren verrückte 126 Sekunden im zweiten Drittel. Denn bis dahin war Red Bull München im vierten Final-Duell gegen die Adler Mannheim das bessere Team. Doch das Team von Trainer Pavel Gross hielt dem Druck stand und führte plötzlich mit 3:0. Cody Lampl (24.), Ben Smith (25.) und Phil Hungerecker (26.) sorgten für den schnellen Dreifach-Schlag, der geradezu symptomatisch für die gnadenlose Effizienz der Adler in dieser Final-Serie ist.

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Dass ausgerechnet Cody Lampl das wichtige 1:0 erzielte, hat die Adler-Fans besonders gefreut. Denn der 32-jährige US-Amerikaner hatte sich im letzten Hauptrunden-Spiel gegen die Kölner Haie an der Schulter verletzt und war seitdem verletzt ausgefallen. Für ihn war es das erste Tor im ersten Playoff-Spiel.

Dennis Endras mit seinem vierten Playoff-Shutout

"Die fünf Minuten im zweiten Drittel waren spielentscheidend", sagte Dennis Endras, "da haben die Jungs gut Gas gegeben und die Chancen reingemacht". Der Adler-Keeper überzeugte erneut mit einem Shutout. So nennt man im Eishockey ein Spiel, in dem der Torhüter ohne Gegentreffer bleibt. Es war bereits das zweite Zu-null-Spiel in dieser Final-Serie und das vierte in den DEL-Playoffs.

Matthias Plachta setzte dem Adler-Erfolg mit seinem Tor zum 4:0-Endstand die Krone auf. Die Adler Mannheim brauchen in der Best-of-seven-Serie somit nur noch einen Sieg und können ihre achte Meisterschaft am Freitag in der SAP-Arena perfekt machen.

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