Die Adler Mannheim haben sich gegen die Augsburger Panther ins Playoff-Viertelfinale gezittert (Foto: Imago, Michael Bermel/Eibner-Pressefoto)

Eishockey | Adler Mannheim Adler Mannheim sind heiß auf die Playoffs

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Die Adler Mannheim haben sich gegen die Augsburger Panther ins Playoff-Viertelfinale gezittert. Nun kann Trainer Bill Stewart eine reichlich verkorkste DEL-Saison doch noch retten.

Was war das für eine Hauptrunde? Anfang Dezember lagen die Adler Mannheim noch am Boden. Die Flügel zurechtgstestutzt von den Straubing Tigers. Trainer Sean Simpson musste gehen, Manager Teal Fowler ebenfalls. "Kill Bill" Stewart wurde zurückgeholt. Eine Verzweiflungstat, unkten einige damals.

Und zunächst schien es, als sollten die Kritiker Recht behalten: Mit Stewart mussten die Adler in den ersten elf Spielen neun Niederlagen verkraften. Damals bat Bill Stewart um Geduld: "Ich denke, seit ich hier bin, hat sich unser Spiel weiterentwickelt. Es ist zwar noch nicht so, wie ich das gerne hätte, aber ich muss die Jungs auch mal loben. Sie arbeiten hart."

Die Adler haben wieder Wind unter den Flügeln

Erst im Januar schafften die Adler Mannheim die Wende: Beim 3:2 (n.P.) gegen die Nürnberg Ice Tigers und beim 6:2 gegen die Eisbären Berlin hat das Team gezeigt, dass es mit den Spitzenteams mithalten kann. Es folgte die 7:3-Revanche gegen Straubing. Und von den letzten zehn Spielen gingen die Adler nun einmal ohne Punkte vom Eis.

Im letzten Spiel gegen die Augsburger Panthers hat Garrett Festerling die Adler direkt ins Viertelfinale geschossen. Der Gegner heißt ERC Ingolstadt. Das erste Spiel der Best-of-Seven-Serie beginnt am Mittwoch um 19:30 Uhr in Ingolstadt. Es ist die Chance für Bill Stewart und die Adler Mannheim, eine reichlich verkorkste Saison doch noch zu retten.

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