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Für die meisten Sportler ist der Traum von Olympia wegen der Corona-Pandemie auf einen Schlag zerplatzt. Nicht so für den Sportschützen Kevin Zimmermann vom SV Wissen. Für ihn ist die Krise vor allem eins: eine neue Chance.

Kevin Zimmermann sitzt im Rollstuhl. Er ist professioneller Sportschütze – trotz Handicap. Im Moment kann er wegen der Corona-Krise nur zuhause trainieren, doch er hat sein Ziel klar vor Augen: die Paralympischen Spiele in Tokio.

Zweite Chance auf Qualifizierung

Eigentlich war alles schon vorbei, der Traum geplatzt. Kevin Zimmermann hatte sich nicht für die Paralympics qualifizieren können. Doch jetzt bekommt er wahrscheinlich eine zweite Chance – dank Corona.

Seit der Geburt im Rollstuhl

Der 40-jährige Bürokaufmann wurde mit einem offenen Rücken geboren, sitzt schon sein ganzes Leben im Rollstuhl. Doch davon hat er sich nie unterkriegen lassen. Er schießt für den SV Wissen in der Bundesliga, gemeinsam mit Leuten ohne Handicap. Kevin Zimmermann akzeptiert seine Behinderung und macht das Beste daraus – und das funktioniert hervorragend.

Mehrere internationale Titel als Sportschütze

Seine bisherigen Erfolge sind beachtlich: zweimaliger Vizeweltmeister, WM-Bronze im Einzel und mit der Mannschaft, Mannschaftseuropameister und mehrfacher Medaillengewinner bei Deutschen Meisterschaften. Fehlt nur noch eins zu seinem Glück: die Teilnahme an den Paralympischen Spielen in Tokio nächstes Jahr. Und dafür wird Kevin Zimmermann alles geben.

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