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Die Basketballer des FC Bayern München haben erstmals seit 2018 das Pokalfinale erreicht und dürfen nach einem Krimi-Sieg gegen Ulm auf ihren dritten Titel hoffen. Die Ulmer legten nach der Partie Protest ein, doch der wurde am späten Abend abgelehnt.

Spannend bis zum Schluss

Der Topfavorit aus München mit Trainer Andrea Trinchieri bezwang am Samstag im ersten Halbfinale in eigener Halle Rivale ratiopharm Ulm mit 104:102 (91:91, 84:84, 49:36) nach zwei Verlängerungen und revanchierte sich damit auch für die klare Bundesliga-Niederlage von vor einer Woche. In der zweiten Overtime waren es Lucic und Paul Zipser, denen die entscheidenden Aktionen für die Münchner gelangen. Das Finale wird am Sonntag auch in München ausgespielt, den Gegner ermitteln am Abend (19.30 Uhr) Alba Berlin und die BG Göttingen.

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Ulms Spielmacher am erfolgreichsten

Vor den Augen von Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Präsident Herbert Hainer hatten sich die Münchner in der ersten Halbzeit eine deutliche Führung erspielt, die sie später wieder abgaben, um sich dann doch noch durchzusetzen. Bester Werfer der Münchner war Vladimir Lucic (24 Punkte), für Ulm war Spielmacher Troy Caupain (24) am erfolgreichsten. Eigentlich hätte das Turnier schon vor vier Wochen stattfinden sollen, wurde dann aber kurzfristig wegen zweier Corona-Fälle bei Göttingen verlegt.

Ulmer Protest gegen die Spielwertung wird abgelehnt

Kurz nach Spielende haben die Ulmer allerdings Protest gegen die Wertung des Halbfinal-Duells eingelegt. Der Grund: Angeblich sei kurz vor Spielende bei Münchner Freiwürfen ein Spieler der Bayern kurzzeitig noch zu viel auf dem Feld gestanden. Und zwar Wade Baldwin auch nach seinem fünften Foul. Dies bestätigte Münchens Trainer Jaka Lakovic in der Pressekonferenz am frühen Samstagabend. "Die Situation war, dass ein Spieler mit fünf Fouls auf dem Feld war. Die Referees haben es versäumt. Ich weiß nicht, ob es eine Sanktion gibt. Ganz ehrlich, ich erwarte keine Sanktion. Aber lassen wir uns überraschen", kommentierte Lakovic. "Baldwin hat mit fünf Fouls noch gespielt, Schluss, Ende", hatte Ulms Andreas Obst zum Geschehen kurz vor Spielende bei "Magentasport" gesagt. Und Lakovic sollte Recht behalten: Am späten Abend wurde der Protest abgewiesen, der FC Bayern steht im Finale.

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