Spielszene aus dem Basketball-Viertelfinale Ulm gegen Berlin (Foto: Imago, Jan Huebner/Eduard Martin)

Basketball | Playoff-Viertelfinale Ulm verliert umkämpftes zweites Spiel gegen Alba Berlin

Das Team von ratiopharm Ulm steht vor dem Aus im Playoff-Viertelfinale der Basketball-Bundesliga. Vor heimischer Kulisse verlor Ulm auch das zweite Duell gegen Alba Berlin und liegt in der Serie mit 0:2 hinten.

Vor 6.200 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an eine hochintensive Partie zwischen ratiopharm Ulm und dem früheren Serienmeister Alba Berlin. Ulm war um Wiedergutmachung nach der deftigen 78:107-Packung im ersten Spiel bemüht und ging entsprechend engagiert zu Werke. Die Berliner wirkten aber souveräner und konnten sich Ende des ersten Viertels erstmalig zweistellig absetzen (23:13).

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Aber Ulm kämpfte sich wieder heran, auch weil die Berliner einige leichte Würfe vergaben. Gleich zu Beginn des zweiten Viertels lagen die Ulmer von Trainer Torsten Leibenath dann plötzlich mit 25:23 vorne. Besonders bei den Rebounds dominierte Alba nicht so wie in der ersten Partie. Mitte des dritten Viertels konnte Berlin noch einmal die Intensität steigern und sich wieder zweistellig absetzen (67:56). Rund vier Minuten vor dem Ende konnte sich das Team aus der Hauptstadt auf 86:70 absetzen und das Spiel danach souverän nach Hause bringen.

Letztes Heimspiel von Trainer Thorsten Leibenath?

Die 83:98-Niederlage könnte das letzte Heimspiel von Trainer Thorsten Leibenath gewesen sein. Der 44-Jährige, der in der kommenden Saison als Sportdirektor für die Ulmer tätig sein wird, muss mit seiner Mannschaft am Sonntag um 15.00 Uhr in Berlin gewinnen, um ein weiteres Mal vor heimischem Publikum als Trainer aktiv zu sein. Denn Berlin führt in der "Best-of-five"-Serie mit 2:0 und kann mit einem weiteren Sieg den Einzug ins Playoff-Halbfinale perfekt machen - was gleichzeitig die Saison der Ulmer und die Trainer-Tätigkeit von Thorsten Leibenath beenden würde.

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