Ludwigsburg feiert den Sieg über Alba Berlin. (Foto: Imago, Pressefoto Baumann)

Basketball | MHP Riesen Ludwigsburg Riesen gewinnen Spitzenspiel, Ulm beendet Negativserie

Die MHP Riesen Ludwigsburg schlagen Vizemeister Alba Berlin 81:77 und bestätigen damit den hervorragenden Saisonstart. Ratiopharm Ulm siegt überraschend in Bamberg.

Sie können es also auch gegen die Top-Teams. Nach Siegen über Ulm, Göttingen, Hamburg und Crailsheim haben die MHP Riesen Ludwigsburg am Sonntagabend auch gegen Alba Berlin gewonnen. Gegen den Vizemeister setzten sich die Schwaben 81:77 (21:15, 35:44, 57:58) durch und fuhren damit den fünften Sieg in Serie ein.

Es überzeugten vor allem drei US-Amerikaner: Khadeen Carrington (18), Nick Weiler-Babb (17) und Marcos Knight (15) sorgten für einen Großteil der Ludwigsburger Punkte. Bei "Magentasport" sagte Topscorer Knight: "Wir sind schon ziemlich gut. Es ist zwar noch früh in der Saison und es ist noch ein weiter weg zu gehen, aber wir werden jeden Tag besser."

Ludwigsburg auf Platz zwei

Mit dem Erfolg über Alba bestätigten die Riesen ihren hervorragenden Saisonstart. Ludwigsburg gewann sieben der ersten acht Spiele und verlor lediglich das Auswärtsspiel am 3. Spieltag in Oldenburg. Mit dieser Bilanz stehen die Schwaben hinter Meister Bayern München auf Rang zwei der Basketball-Bundesliga.

Ulm siegt in Bamberg

Mit 24 Punkten hat Killian Hayes Ratiopharm Ulm zum Sieg gegen Bamberg geführt (Foto: Imago, imago images/isslerimages)
Mit 24 Punkten hat Killian Hayes Ratiopharm Ulm zum Sieg gegen Bamberg geführt Imago imago images/isslerimages

Ludwigsburg profitiert dabei vom Ende der Ulmer Niederlagen-Serie. Denn Ratiopharm Ulm gewann am Abend überraschend gegen den bisherigen zweiten aus Bamberg. Beim 81:78-Erfolg war Killian Hayes mit 24 Punkten einmal mehr der überragende Akteur in Reihen der Ulmer, die nach dem zweiten Saisonsieg auf Platz 13 vorrücken. Dabei lag Ulm über weite Strecken des Spiels zurück. Erst im letzten Viertel konnten Hayes und Co das Spiel drehen.

"Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen", freute sich Ulms Trainer Jaka Lakovič. "Ich bin stolz auf meine Spieler, dass sie im vierten Viertel Charakter gezeigt haben. Nun weiß ich, dass sie es drauf haben. Davon will ich in den kommenden Wochen mehr sehen."

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