Slackline World Cup 2022 in Stuttgart (Foto: SWR, SWR/Christina Menner)

Slackline

Spektakuläre Flugshows: So lief der Trickline World Cup 2022 in Stuttgart

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AUTOR/IN
Christina Menner

Beim Trickline World Cup in Stuttgart konnten Sportler aus aller Welt zeigen, was sie auf der Slackline können. Japan hat sich durchgesetzt.

Egal ob Salto, Drehung oder Schraube - Körperbeherrschung und Konzentration sind bei diesem Sport gefragt. Die Zuschauer konnten spektakuläre Flugshows beobachten, als sich am Wochenende in Stuttgart die Slackline-Elite zum Trickline World Cup auf dem Kessel-Festival getroffen hat.

So funktioniert Trickline

Die Trendsportart Slacken ist vergleichbar mit Seiltanz. Zwischen zwei Befestigungspunkten ist ein Band gespannt, auf dem die Athletinnen und Athleten balancieren. Trickline ist eine Variante davon, die mit Trampolinspringen vergleichbar ist. Die Linie, die extrem gespannt ist, ist 25 Meter lang. Auf ihr machen die Sportler unterschiedliche Stunts.

Fünf Bewertungskategorien

Bewertet werden sie in fünf Kategorien: Kreativität, Risikobereitschaft, Ausführung, Schwierigkeit und Gesamteindruck. Pro Kategorie können 20 Punkte gesammelt werden, also kann eine Gesamtpunktzahl von 100 Punkten erreicht werden. Die Jury besteht bei den Männern aus drei weiblichen und bei den Frauen aus drei männlichen Judges. Die Sportler haben insgesamt zwei Minuten Zeit, um auf der Slackline Akrobatik zu zeigen. Dabei ist es ein Battle: Sie treten abwechselnd gegeneinander an, bis bei beiden die Zeit abgelaufen ist. Der Gewinner zieht in die nächste Runde ein.

Koi Okazawa und Rikutu Nakamura sind die Besten

In Stuttgart konnte sich bei den Frauen Koi Okazawa durchsetzen. Sie sammelte in den fünf Kategorien bei den Frauen die meisten Punkte. Zum Weltcup-Sieg auf der Trickline bei den Männern katapultierte sich der Japaner Rikutu Nakamura. Er ist erst 14 und konnte mit seinen Stunts nicht nur die Jury, sondern auch das Publikum überzeugen. Für den Stuttgarter Benni Schmid war am Sonntag im Viertelfinale Schluss. Der jüngste Teilnehmer in Stuttgart war mit zehn Jahren Takushi Nakamura aus Japan.

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