Ai Mori beim Rockstars-Boulder-Event in Stuttgart (Foto: SWR, SWR)

Bergsport | Bouldern Eine 16-Jährige klettert in Stuttgart allen davon

Weltmeister, Europameister, nationale Meister und vielversprechende Talente trafen sich in Stuttgart zum Boulder-Event "Rockstars". Das Ziel die Olympia-Qualifikation für Tokio 2020.

Es ist Kunst an der Wands geht um Athletik, Körperbeherrschung und Kraft, beim Kampf gegen die Schwerkraft. Alles zum Greifen nah – manchmal aber doch so fern. Bouldern. Buchstäblich kinderleicht wirkt der Sport bei einer erst 16-Jährigen: Ai Mori aus Japan. Die Boulderwand scheint für sie bei der Qualifikation ein Kinderspiel. Ihr Trainer sagt: Sie werde der nächste Star der Boulderszene: Ein starker Willen und vor allem starke Finger zeichnen Ai Mori aus. Vier verschiedene Boulder gilt es in je fünf Minuten zu meistern. Die 16-Jährige schafft alle im ersten Versuch. Eine fehlerlose Vorstellung bringt Ai Mori den Sieg in der Qualifikation.

Dauer

Die Wand ist 32 Meter breit, Klettern boomt. Mehr als 700.000 Menschen etwa klettern Deutschland. Für die deutschen Damen läuft es heute nicht ganz so gut. Alma Bestvater aus Weimar schafft es gerade so ins Halbfinale am Samstag. In diesem Sport, der immer mehr im Kommen ist: "Das entwickelt sich ganz krass", mein Bestvater. "In den letzten Jahren sind Boulder-Hallen so voll geworden und es macht ständig - gefühlt jeden Monat - eine neue Halle irgendwo auf. Man merkt ganz krass, wie das gerade boomt." Alma Bestvater gehört nicht zu den Titel-Favoritinnen am Samstag in Stuttgart – ganz im Gegensatz zu ihr: Der erste 16-jährigen Ai Mori aus Japan.

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