Thomas Hitzlsperger zieht Kandidatur zurück

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Im Machtkampf beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart gibt es eine spektakuläre Wende. Vorstandschef Thomas Hitzlsperger hat seine Kandidatur für das Amt des Präsidenten überraschend zurückgezogen.

Taktisches Wendemanöver oder Einsicht eines auf dem Holzweg Wandelnden!?
Das wird sich noch zeigen müssen. Kurzfristig dürfte der Verzicht auf die Bewerbung für das Präsidentenamt aber die Wogen beim VfB Stuttgart glätten. Thomas Hitzlsperger veröffentlichte seine diesbezügliche Aussage per Video auf seiner persönlichen homepage. Er mache das aus Verantwortung gegenüber dem Verein und seinen Mitarbeitern. Den Mitgliedern des VfB sei 2017 bei der Ausgliederung des Profibereichs versprochen worden, dass ihre Interessen gegenüber der neuen AG gewahrt blieben. Seine Bewerbung habe diese nicht genügend berücksichtigt. Dies tue ihm leid.
Kurz vor Neujahr hatte Thomas Hitzlsperger überraschend bekannt gegeben, dass er sich um das Amt des VfB-Präsidenten bewerben wolle. Damit war er auf Konfrontationskurs zu Amtsinhaber Claus Vogt gegangen.
Zuletzt hatte sich der Disput zwischen Vogt, Hitzlsperger und weiteren Klubverantwortlichen zugespitzt. Vogt hatte in einer Mitteilung am vergangenen Mittwoch angekündigt, die für den 18. März geplante Mitgliederversammlung auf
September verschieben zu wollen und schrieb von der "größten internen Krise, die dieser Verein in seiner lebhaften Geschichte erlebt".

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