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Pizza, Pasta, Reis, Nudeln – und immer wieder trinken, trinken, trinken. Das Ziel: Bis zu 8.000 Kalorien. Es gibt Menschen, die müssen das an einem Tag essen: Profi-Radsportler. "Sport erklärt" hat sich den Energieverbrauch im Radsport angeschaut.

Zehn Pizzen, vier Tafeln Schokolade und dazu vier Flaschen Bier: Was bei vielen Menschen der Speiseplan für eine ganze Woche ist, müssen Profi-Radfahrer an einem Tag zu sich nehmen. Diese Folge von "Sport erklärt" zeigt, wie die Ernährung bei langen Rennen funktioniert, was in einem Körper passiert und wie Radsportler diesen täglichen Energieverbrauch wegstecken. Die großen Rundfahrten wie die Tour de France, der Giro d’Italia oder die Spanienrundfahrt dauern drei Wochen, haben 21 Etappen und werden von gerade mal zwei Ruhetagen unterbrochen. Höchste Belastung für einen Körper, wie trainiert der auch immer sein mag. Jede Etappe ist unterschiedlich, der Energieverbrauch kann zwischen 5.000 und 8.000 Kalorien liegen. Zum Vergleich: Ein Mensch verbraucht bei normaler Belastung nicht mehr als 3.000 Kalorien. Für Profis wie Emanuel Buchmann oder Lennard Kämna vom Team Bora-hansgrohe gehören solche Kalorienzufuhren zum Alltagsgeschäft. Aber diese Mengen müssen erst einmal rein in so einen Sportlerkörper. Wie setzt sich der Speiseplan bei der Tour de France zusammen? Wie sehen die Mahlzeiten aus? Wann essen die Profis eigentlich während der Etappen? Und was passiert, wenn alles wieder raus muss? Antworten gibt es in dieser Folge "Sport erklärt".

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