Güterichterverfahren für Kientz und Co

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Mitte Oktober hatte die Spielbetriebs-GmbH des Vereins den ehemaligen Sportchef Jochen Kientz zunächst freigestellt und dann fristlos entlassen. Dagegen und gegen seine Rufschädigung ist er juristisch vorgegangen. Auf Drängen des Arbeitsrichters haben sich beide Seiten nun darauf verständigt, ein Güterichter-Verfahren einzuleiten - es soll bereits im Januar durchgeführt werden. Dann haben beide Parteien Gelegenheit, sich gütlich zu einigen - zum Beispiel auf eine Abfindung oder auch eine Rücknahme der Kündigung. Der Anwalt von Kientz ließ heute allerdings durchblicken, dass er nicht sehr optimistisch ist. Ein Güterichter-Verfahren findet unter strenger Geheimhaltung und ohne Öffentlichkeit statt. Sollte es scheitern, würden sich Kientz und der Verein in einem regulären Prozess wieder treffen - das wäre dann voraussichtlich im Juni kommenden Jahres.

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