Es wird bald wieder mehr Stimmung durch Zuschauer in den Stadien und Sporthallen geben. (Foto: IMAGO, imago/wolf-sportfoto)

Corona | Großveranstaltungen

Corona-Regeln: Das gilt jetzt für Sport-Veranstaltungen in BW

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Der Vorstoß von Bayern, was die Lockerungen bei Großveranstaltungen angeht, kam überraschend. Jetzt hat Baden-Württemberg nachgezogen. Vielen Sportvereinen gehen die Öffnungsmaßnahmen dennoch nicht weit genug.

Natürlich geht jetzt der Blick nach Bayern. Da hat Ministerpräsident Markus Söder 10.000 Zuschauer im Stadion, etwa bei Spielen des FC Bayern München, erlaubt. Ärgerlich für Klubs wie den VfB Stuttgart, der in Baden-Württemberg beheimatet ist. Immerhin dürfen nun nach der neuen Verordnung seit Samstag (29.01.) bis zu 6.000 Fans vor Ort mit dabei sein. Das teilte das dafür zuständige Kultusministerium mit.

Bisher waren es nur 500 Zuschauer. Ein Fortschritt - und doch nur ein kleiner Schritt für den VfB, für den sich der Zuschauerbetrieb erst ab etwa 15.000 Personen im Stadion lohnt. In der 60.000-Mann Arena wird dann aber am 5. Februar im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt wieder Stimmung aufkommen können. Die Klubkasse wird das aber nicht füllen.

Mehr Zuschauer trotz Corona: Keine Euphorie beim VfB Stuttgart

Deshalb kann VfB-Vorstandschef Thomas Hitzlsperger den Umgang der Politik mit der Zulassung von Zuschauern zu Großveranstaltungen nicht nachvollziehen. "Wir sind über das Signal, dass wieder Zuschauer zugelassen werden, natürlich erstmal froh", sagte der 39-Jährige. "Was die starke Einschränkung der Kapazitäten betrifft, schließen wir uns den Statements der DFL und der Kollegen aus der Liga aus den letzten Tagen an", sagte Hitzlsperger aber auch. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) und mehrere Bundesligaklubs haben die Politik für den Verzicht auf eine weitere Öffnung der Fußballstadien für Besucher kritisiert.

Kritik an Corona-Verordnung auch aus der Basketball-Bundesliga

Beim Basketball-Bundesligisten MHP Riesen Ludwigsburg gibt es Verständnis für die Kritik aus dem Fußball. Markus Buchmann, stellvertretender Vorsitzender von Basketball-Bundesligist MHP Riesen Ludwigsburg, sagte der Stuttgarter Zeitung: "Die Verhältnismäßigkeit gilt es schon zu hinterfragen". Er wünsche sich demnach eine "bundeseinheitliche Regelung" - auch wenn bei den Riesen nun schon 2.000 statt bislang 500 Zuschauer in der Arena zuschauen dürfen.

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Welche Corona-Regeln gelten ab heute in BW?

Generell gilt, dass bei Veranstaltungen im Freien in Baden-Württemberg 6.000 Zuschauer mit dabei sein dürfen. Und das bei Anwendung der "2G+-Regel". Jeweils 10 Prozent der Stehplätze können belegt werden.

Anders sieht es etwa bei Hallensportarten wie dem Hand- oder Basketball aus. Hier liegt die Obergrenze jetzt bei 3.000 Personen bei Einhaltung der "2G+ Regel". Grundsätzlich gilt, dass maximal 50 Prozent der Kapazität ausgeschöpft werden dürfen.

Das weiß niemand. Aber, es liegt auf der Hand, dass auch andere Bundesländer nachziehen werden. Vermutlich mit unterschiedlichen Zuschauer-Obergrenzen. Zufriedenstellen dürfte das niemanden.

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