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Im Oktober 2020 wurde der Verdacht gegen drei Boxtrainer aus Baden-Württemberg wegen mutmaßlicher sexueller Gewalt gegenüber Boxerinnen öffentlich. Jetzt sind die Ermittlungsverfahren gegen zwei Trainer eingestellt worden.

Nach einem Bericht des Deutschlandfunks hat die Staatsanwaltschaft Heidelberg zwei der drei Verfahren eingestellt hat. Die Ermittlungen hätten "keinen hinreichenden Verdacht einer sexuellen Handlung der beiden Beschuldigten im strafrechtlichen Sinne ergeben."

Wie auch SWR Sport berichtete, hatten sich die Ermittlungen gegen drei Beschuldigte am Olympiastützpunkt Heidelberg gerichtet, darunter einen Landestrainer. Ende Oktober 2020 hatte der Landessportverband Baden-Württemberg (LSV) die teilweise schwerwiegenden Vorwürfe öffentlich gemacht. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg hatte die drei Männer des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen und der sexuellen Belästigung verdächtigt. Insgesamt sollen sieben Zeuginnen gehört worden sein.

Keine Aussage über Glaubwürdigkeit der Zeuginnen

Wie Staatsanwalt Thomas Bischoff gegenüber dem Deutschlandfunk klar stellte, bedeute die Einstellung der Ermittlungen gegen zwei der drei Männer nicht, dass die Zeuginnen möglicherweise nicht glaubwürdig gewesen seien. Vielmehr sei die Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung als gering eingestuft worden. Deshalb seien die Ermittlungen gegen zwei der drei Männer eingestellt worden. Das dritte Verfahren wurde an die Staatsanwaltschaft Konstanz abgegeben.

Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung hat die Staatsanwaltschaft laut diesem Bericht nicht festgestellt. Mögliche sexuelle Belästigung etwa durch Beleidigungen habe die Behörde nicht verfolgt. Der dazu notwendige Antrag sei nicht gestellt worden, so Staatsanwalt Thomas Bischoff.

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