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Handball | Nationalmannschaft Die "Bad Boys" starten in die heiße Phase

Das Team um Uwe Gensheimer bestreitet in den nächsten Tagen die letzten zwei Testspiele vor der EM in Kroatien. Bundestrainer Christian Prokop lässt jedoch noch einige Fragen offen.

Handball Nationalspieler Uwe Gensheimer jubelt

Handball Nationalspieler Uwe Gensheimer freut sich auf die Europameisterschaft in Kroatien.

Die Stimmung bei der Handball-Nationalmannschaft könnte zu Beginn des neuen Jahres kaum besser sein. Beim Medientag in Stuttgart war die Laune bei Uwe Gensheimer und seinen Kollegen ausgezeichnet. Hier und dort wird sich beim üblichen Mannschaftsfoto ein klein wenig geschubst und Faxen gemacht. Doch als es drauf ankommt lächeln die anwesenden 20 Spieler, darunter 12 Europameister von 2016, brav in die Kamera.

Aufgestellt in Reih und Glied lassen die Nationalspieler auch die darauffolgende Einzel-Fotosession über sich ergehen. Aber alle immer mit einem Lächeln im Gesicht. Die Vorfreude auf die Europameisterschaft in Kroatien, welche am 12. Januar startet, ist groß – die Spannung liegt in der Luft. Doch beim einen oder anderen Spieler lassen sich auch Sorgenfalten erkennen.

Endgültiger Kader steht noch nicht fest

Denn Bundestrainer Christian Prokop hat sich noch nicht endgültig für einen Kader entschieden. Fakt ist, dass noch einige Spieler abreisen müssen. Wie viele das sein werden lässt Prokop noch offen. "Viele Modelle sind möglich, eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen."

TV-Tipp: Uwe Gensheimer ist Studiogast in der Sendung "Sport im Dritten". Am Sonntag ab 22.30 Uhr im SWR Fernsehen BW.

Klar, dass sich alle "Bad Boys" an diesem Freitag beim Testspiel gegen Island in der Stuttgarter Porsche Arena (18.10 Uhr / Live im Ersten) und an diesem Sonntag ebenfalls gegen Island in Neu-Ulm (14.00 Uhr) von ihrer besten Seite präsentieren wollen.

Auch Kapitän Uwe Gensheimer steht die Freude auf die EM in Kroatien ins Gesicht geschrieben. Denn neben eines Champions-League-Sieges fehlt dem Weltklasse-Linksaußen auch noch der EM-Gewinn in seiner Titelsammlung. Von den Trainingsmöglichkeiten in Stuttgart ist der Nationalspieler begeistert. Auch die Stimmung in Arena lobt er.


Bevor es dann ernst wird, können sich die Nationalspieler noch mal zwei Tage entspannen. Am 10. Januar werden sich die Handballer dann wieder in Berlin treffen und tags darauf nach Zagreb fliegen. Dort startet Deutschland dann am 13. Januar gegen Montenegro ins Turnier. Weitere Gegner der Vorrundengruppe C werden Slowenien (15. Januar) und Mazedonien (17. Januar) sein.