Training bei Mainz 05 (Foto: imago images, Martin Hoffmann)

Fußball | Bundesliga

Kiebitze aufgepasst: Hier findet wieder öffentliches Training statt

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Öffentliche Trainingseinheiten im Profi-Fußball waren wegen Corona über viele Monate nicht möglich. Beim FCK, Mainz 05 und Hoffenheim dürfen die Kiebitze wieder zuschauen.

Der Trainingskiebitz ist den meisten Ornithologen nicht bekannt. Dabei ist er in seinem natürlichen Lebensraum, dem Trainingsgelände, leicht zu erkennen. Am Spielfeldrand beobachtet er den Trainer beim akribischen Hütchenaufstellen, hört die Spieler keuchen und staubt ein Autogramm ab. Wegen der Corona-Pandemie sagten die Profi-Klubs von Stuttgart bis Kaiserslautern die öffentlichen Trainingseinheiten ab und verdrängten die Trainingskiebitze aus ihrem Habitat. Vereinzelt kehren sie nun zurück.

Mainz 05 und FCK mit Nistplätzen für den Trainingskiebitz

Mit 2G-Plus-Auflagen, Abstands- und Maskenpflicht können Fans des 1. FSV Mainz 05 wieder das Trainingsgelände am Bruchwegstadion besuchen. Unter Einhaltung dieser Maßnahmen sind auch Fotos und ein kleiner Plausch am Trainingsplatz wieder möglich.

Auch in Zuzenhausen, wo das Trainingsgelände der TSG Hoffenheim steht, finden seit Juli wieder öffentliche Trainingseinheiten statt. Für Fans ab 15 Jahren gilt dabei die 3G-Regel. Autogramm- und Fotowünschen versucht die TSG so gut wie möglich nachzukommen.

Ein weiteres Trainingskiebitz-Biotop sind die Trainingsplätze beim Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern. Zuschauerinnen und Zuschauer, die per App einchecken oder ihre Kontaktdaten hinterlegen, können wöchentlich Trainingseinheiten des 1. FC Kaiserslautern besuchen.

Hin und wieder dürfen kleine und große Fans des 1. FC Heidenheim beim Training zuschauen. Die unregelmäßigen Termine kündigt der Verein online an.

Alle Vögel sind schon da? Beim VfB Stuttgart noch nicht

500 Fans kamen zum Trainingsauftakt des VfB Stuttgart Anfang Juli. Das blieb in dieser Saison der einzige Ausflug für VfB-Kiebitze. Aktuell planen die Stuttgarter keine Rückkehr zu öffentlichen Trainingseinheiten. Auch der SV Sandhausen absolvierte sein erstes Training vor 300 Fans, doch seitdem werden keine öffentlichen Einheiten angeboten.

Genauso bleiben die Tore zum Trainingsgelände des SC Freiburg, dem Karlsruher SC und Waldhof Mannheim für Fans pandemiebedingt noch verschlossen. Findige Mannheimer Kiebitze beobachten jedoch von einem an das Trainingsgelände angrenzenden öffentlichen Parkplatz das Trainingsgeschehen.

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