STAND
REDAKTEUR/IN

Die Lage der Vereine sei bedrohlich, heißt es in einer Pressemitteilung des VfR Aalen. Deshalb richte der Verein zusammen mit fünf weiteren Regionalligisten einen offenen Brief mit der Bitte um finanzielle Unterstützung an den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne).

Zu der "bedrohlichen Notlage" kommt es nach Angaben des VfR Aalen, weil durch die Aufnahme des Spielbetriebs, um den es auch einen gerichtlichen Streit gab, erhebliche Kosten auf die Vereine zukommt. Die Geisterspiele unter strengen Hygiene- und Sicherheitsauflagen führten zu erheblichen finanziellen und wirtschaftlichen Einbußen, heißt es. Zudem blieben Reise- und Personalkosten weiterhin bestehen.

Hilfsprogramm erhofft

Der offene Brief richtet sich nun an die baden-württembergische Landesregierung um Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). "Während in anderen Bundesländern wie beispielsweise Nordrhein-Westfalen, Sachsen oder Hessen bereits diverse Hilfsprogramme gestartet wurden, hält sich Baden-Württemberg weiterhin bedeckt", deshalb erhofft man sich nun Unterstützung in Form eines Hilfsprogrammes. Zumal, anders als in den höherklassigen Ligen, TV-Gelder wegfielen. "Wir erhoffen uns schnellstmöglich erhört zu werden und Hilfe zu erhalten. Denn auch wir haben finanzielle Einbußen und leider ist auch nicht absehbar, dass in nächster Zeit wieder Zuschauer zu den Heimspielen in der Ostalb-Arena zugelassen sind", wird Geschäftsführer Giuseppe Lepore in der Pressemitteilung des VfR Aalen zitiert.

Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg

Fußball | Regionalliga Streit in der Regionalliga Südwest: Vereine klagen gegen Restart

Ab dem 11. Dezember soll in der Regionalliga Südwest nach sechswöchiger Pause wieder gespielt werden, nachdem Rheinland-Pfalz den Vereinen eine Genehmigung für Training und Spielbetrieb erteilt hat. Doch damit sind nicht alle einverstanden.  mehr...

Sport erklärt Milliardenspiel Fußball: So funktioniert der Transfermarkt

Aus dem Spiel Fußball ist ein globales Business geworden. Einzelne Spieler werden für Millionen-Summen zwischen Vereinen gehandelt. Und die Spielerberater verdienen fleißig mit. "Sport erklärt" beleuchtet den milliardenschweren Transfermarkt im Fußball-Business.  mehr...

Sport erklärt Salary Cap: Kann eine Gehaltsobergrenze den Fußball retten?

Millionengehälter für Spieler sind im Profi-Fußball längst Normalität. Die Gefahr: Steckt ein Club zu viel Geld in seinen Kader, sind wirtschaftliche Probleme nicht weit. Braucht der Fußball eine Gehaltsobergrenze?  mehr...

STAND
REDAKTEUR/IN