Alexander Wehrle vom VfB Stuttgart (Foto: IMAGO, Imago Images / Michael Weber)

Fußball | Bundesliga

VfB-Boss Wehrle verteidigt die Verpflichtung von Labbadia

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Der VfB Stuttgart hat Bruno Labbadia als Nachfolger von Interimscoach Michael Wimmer verpflichtet. Eine Entscheidung, die heiß diskutiert wurde. Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle bezieht jetzt Stellung zum neuen Trainer.

Der VfB Stuttgart befindet sich mitten im sportlichen Umbruch. Mit Fabian Wohlgemuth gibt es einen neuen Sportdirektor, zuletzt wurde Bruno Labbadia als neuer Coach vorgestellt.

Viele Anhänger des VfB sehen die Verpflichtung kritisch. Mit Labbadia, der den VfB bereits von 2010 bis 2013 trainierte, mache der Klub nach Jahren des Wandels einen Rückschritt.

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VfB-Boss Wehrle: Bei Traditionsvereinen immer Emotionen im Spiel

Vorstandsvorsitzender Wehrle verteidigt die Verpflichtung von Labbadia und stellt dessen Qualitäten heraus. "Am Ende zählen die sportlichen Ergebnisse. Es geht um seine Akribie und Leidenschaft, die er der Mannschaft vermitteln wird. Dann werden auch die Kommentare positiver sein. Bei einem Traditionsverein ist es immer so, dass Emotionen und Leidenschaft im Spiel sind. Es gibt auch viele im Verein, die sich auf Bruno freuen. Am Ende wollen wir alle die Klasse halten", sagte der 47-Jährige der "Bild"-Zeitung.

Labbadia gilt als erfahrener Trainer, der bereits viele Mannschaften aus dem Tabellenkeller geführt hat. Der VfB Stuttgart steht zum Jahreswechsel mit 14 Punkten auf Rang 16 und ist akut abstiegsgefährdet.

Labbadia startet am 12. Dezember in die Mission Klassenerhalt

Labbadias erste Amtszeit beim VfB war durchaus von Erfolg geprägt. Nachdem er im Dezember 2010 Jens Keller abgelöst hatte, rettete der 56-Jährige die Stuttgarter vor dem Abstieg und führte den Klub in den folgenden Jahren in die Europa League und ins DFB-Pokalfinale 2013 (2:3 gegen den FC Bayern München). Nach drei Niederlagen zum Saisonstart musste Labbadia Ende August 2013 seinen Posten räumen.

Labbadia: VfB nicht irgendein Klub für mich

Seine zweite Amtszeit in Stuttgart geht Labbadia voller Zuversicht an. "Der VfB ist bekanntermaßen nicht irgendein Klub für mich. In Stuttgart habe ich über fast drei Jahre eine sehr wichtige Phase meiner Trainerkarriere verbracht und möchte nun dazu beitragen, dass der VfB in der Bundesliga bleibt", sagte der Trainer am Tag seiner Vorstellung.

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Wehrle: VfB muss im Winter nicht verkaufen

Labbadia kann in der verbleibenden Saison wohl auf den aktuellen Kader setzen. Trotz der angespannten finanziellen Situation ist der VfB im Winter (noch) nicht auf Transfererlöse angewiesen.

"Wir müssen keine Spieler im Winter verkaufen. Im Sommer werden wir wie 14 andere Klubs auch Transfer-Einnahmen erwirtschaften müssen", sagte Wehrle der "Bild"-Zeitung.

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