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Lange Zeit sah so aus, als könne der VfB Stuttgart wenigstens einen Punkt aus dem ersten Spiel nach der Corona-Pause mitnehmen. Doch dann kam der Elfmeter in der Nachspielzeit.

Den Re-Start nach der Corona-Pause hatte sich der VfB Stuttgart sicherlich anders vorgestellt. Denn die Mannschaft von Trainer Pellegrino Mattarazzo musste beim SV Wehen-Wiesbaden eine 1:2-Niederlage hinnehmen. Dabei begannen die Schwaben zunächst druckvoller und hatte die besseren Chancen. Die beste davon vergab Mario Gomez (38.).

Dauer

Der SV Wehen-Wiesbaden verließ sich über weite Strecken auf seine dicht gestaffelte Abwehr und hoffte auf einzelne Konter. Einen davon nutzte Manuel Schäffler (50.) 1:0 für die Gastgeber. Der VfB Stuttgart stemmte sich anschließend gegen die Niederlage, fand jedoch lange Zeit kein Mittel gegen leidenschaftlich verteidigende Hessen. Erst in der Schlussphase konnte Nicolas Gonzalez die harte Arbeit mit dem Ausgleichstreffer belohnen (83.).

Handelfmeter in der Nachspielzeit

Und lange Zeit sah es so aus, als könne der VfB Stuttgart einen Punkt aus Wiesbaden mitnehmen. Doch in der Nachspielzeit wurde es noch einmal hektisch. Nach einem Videobeweis gab Schiedsrichter Sascha Stegemann einen Handlelfmeter für Wiesbaden. Der eingewechselte Hamadi Al Ghaddioui hatte den Ball zuvor an die Hand bekommen. Philip Tietz (90.+7) verwandelte souverän und besiegelte die knappe Niederlage. In der Tabelle rutschten die Schwaben auf den Relegationsrang drei ab.

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