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In sieben Heimspielen dieser Saison ist dem VfB Stuttgart noch kein Sieg gelungen. Am Samstag (18:30 Uhr) wollen die Schwaben gegen Borussia Mönchengladbach endlich den ersten Dreier. Aber wie?

Pellegrino Matarazzo hat sich etwas Pfiffiges ausgedacht und will damit die leidige Heim-Misere in der Bundesliga beenden: "Wenn wir jetzt mit dem Mannschaftsbus auf dem Weg ins Stadion statt nach rechts nach links fahren, uns im Kreisverkehr ein paar Mal drehen und danach das Spiel gewinnen - dann machen wir das künftig jedesmal," so der Coach des VfB Stuttgart am Freitag scherzhaft über eine mögliche Strategie für die Bus-Route, um endlich den ersten Dreier in der Stuttgarter Arena einzufahren. Denn auswärts sind die Stuttgarter aktuell das beste Team der Liga (21 Punkte).

Matarazzo lobt die Gladbacher

Kann man mal probieren, muss aber nicht zwingend zum Erfolg führen, denn mit Borussia Mönchengladbach kommt am Samstagabend (18:30 Uhr) der Bayern-Bezwinger des letzten Spieltags nach Stuttgart (3:2). "Mönchengladbach ist eine sehr gute Mannschaft, die im Mittelfeld sehr viel rotiert, ein gutes Positionsspiel besitzt und ein gutes Timing für tiefe Bälle hat. Zudem werden sie über Konter gefährlich und können auch intensiv verteidigen," ist Pellegrino Matarazzo voll des Lobs über den Gegner, "ich kann mir schon vorstellen, dass es ein attraktives Spiel werden kann. Wir gehen mutig und offensiv in die Spiele, und Mönchengladbach ist ebenfalls offensiv ausgerichtet. Für uns wird es eine absolute Herausforderung, uns mit einem Champions-League-Achtelfinalisten zu messen."

Drei VfB-Spieler sind angeschlagen, Einsatz fraglich

Allerdings bangt der VfB gleich um mehrere angeschlagene Profis. Abwehrchef Waldemar Anton und Flügelspieler Borna Sosa haben muskuläre Probleme. "Ich hoffe natürlich, dass sie fit werden", sagte Trainer Matarazzo einen Tag vor dem Spiel. Zudem gibt es bei Tanguy Coulibaly Knieprobleme.

Mehr Freude bereitet die Stuttgarter Vertrags-Front. Ersatztorhüter Fabian Bredlow verlängerte am Freitag seinen ursprünglich noch bis zum 30. Juni 2022 laufenden Vertrag vorzeitig bis zum Sommer 2024. In acht Pflichtspielen kam der 25-Jährige, der die Nummer zwei hinter dem Schweizer Gregor Kobel ist, bisher für den VfB zum Einsatz. Bredlow war im Sommer 2019 vom 1. FC Nürnberg nach Stuttgart gewechselt.

Neue Frisuren? "Die Spieler tragen Mütze"

Für Pellegrino Matarazzo ist die Frisuren-Frage im Fußball übrigens kein großes Thema. "Ich glaube, man sollte nicht alles größer machen, als es eigentlich ist", so der 43-Jährige und fügte mit einem Schmunzeln hinzu: "Die Spieler bei uns tragen Mütze aktuell, es ist Winter, deswegen sehen ich keine neue Frisur". Irgendwann habe er einen VfB-Spieler gesehen, "der vielleicht einen Haarschnitt gehabt hat". Dieser habe dann geantwortet, dass seine Frau ihm die Haare geschnitten habe, "deswegen ist es kein Thema".

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