VfB Stuttgart (Foto: imago images, IMAGO / Sportfoto Rudel)

Fußball | Bundesliga

"Demokratie mit Füßen getreten": Volker Zeh will immer noch VfB-Präsident werden

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Obwohl er vom Vereinsbeirat des VfB Stuttgart nicht für die Wahl nominiert wurde, will der Unternehmer Volker Zeh immer noch Präsident des Fußball-Bundesligisten werden. "Wieso der Beirat den Mitgliedern die Chance nimmt, von zwei Kandidaten den Besseren zu wählen, verstehe ich nicht. Da wurde die Demokratie mit Füßen getreten!", sagte der 56-Jährige der "Bild".

Der Vereinsbeirat hatte am Sonntagabend entschieden, den aktuellen Präsidenten Claus Vogt als einzigen Kandidaten für die für den 28. März geplante Mitgliederversammlung aufzustellen. Zeh hatte sich auch beworben und hat laut eigener Aussage am Sonntagabend schriftlich erfahren, dass er nicht nominiert werde. Für diese Absage habe er aber keine Begründung erhalten. Diese Entscheidung habe ihn sehr überrascht. Der "Bild" sagte er: "Wieso der Beirat den Mitgliedern die Chance nimmt, von zwei Kandidaten den Besseren zu wählen, verstehe ich nicht. Da wurde die Demokratie mit Füßen getreten." Seine Mutmaßung: Die Vogt-Befürworter im Vereinsbeirat hätten erkannt, dass er ein sehr starker Kandidat sei.

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Appell an Vogts Demokratieverständnis

Der Unternehmer hofft nun auf ein Entgegenkommen vom aktuellen Präsidenten. "Ich würde mich sehr freuen, wenn Claus Vogt die Herausforderung annimmt. Wenn er demokratische Prozesse gutheißt, kann er nicht zufrieden sein, alleiniger Kandidat zu sein", sagte Zeh. "Die Mitglieder müssen wählen können. Was ist ein Wahlrecht wert, wenn nur ein Kandidat zur Wahl steht?" Ebenso wie Präsident Claus Vogt vertritt Zeh die Ansicht, dass es besser sei, die Mitglieder-Versammlung und damit die Wahl des Präsidenten zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen. Nach aktuellem Stand soll die Versammlung am 28. März stattfinden.

Zeh will ehrenamtlicher Präsident werden

Zeh betont in dem Interview, dass er das Präsidentenamt auf jeden Fall ehrenamtlich ausüben wolle. Zu dem Gerücht, dass der VfB-Präsident künftig bezahlt werden solle, sagt er: "Es kann sein, dass nun herauskommt, dass Claus Vogt künftig sechsstellig honoriert wird. Das soll im Beirat besprochen, aber noch nicht beschlossen worden sein."

Zeh, Unternehmer aus dem Remstal, ist seit 2017 Präsident des österreichischen Eishockeyclubs EC Kitzbühel. 1990 hatte der gelernte Kaufmann in Schorndorf eine Metalltechnikfirma gegründet, 1999 wurde er Motorsport-Manager, 2010 gründete er eine Manufaktur für Backwaren.

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