VfB-Stuttgart-Boss Alexander Wehrle (Foto: IMAGO, IMAGO / Sportfoto Rudel)

Fußball | Bundesliga

Das sagt VfB-Boss Wehrle zum Kalajdzic-Transfer

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Michael Richmann

Seit Wochen wird spekuliert, zu welchem Klub Sasa Kalajdzic wechseln wird. Doch laut Klubchef Alexander Wehrle ist offen, ob der Stürmer den VfB Stuttgart überhaupt verlässt.

Sasa Kalajdzic gilt beim VfB Stuttgart als heißer Kandidat für einen Wechsel. Zwischenzeitlich war der 25-Jährige sogar mit dem FC Bayern München und Borussia Dortmund in Verbindung gebracht worden. Auch Manchester United und West Ham United galten als interessiert. Sein Berater Sascha Empacher hatte die Chance, dass Kalajdzic in Stuttgart bleibt, Ende Juni mit "maximal fünf Prozent" angegeben.

Die Bayern und Dortmund haben sich mittlerweile jedoch mit Sadio Mané und Sébastien Haller prominent verstärkt. Auch die beiden Premier-League-Klubs haben dem VfB Stuttgart noch kein konkretes Angebot gemacht. Das bestätigte Vorstandschef Alexander Wehrle am Samstagnachmittag im Interview mit SWR Sport. "Ich höre das immer wieder, dass Sasa zu den Wechsel-Kandidaten gehört. Aber es gab bislang keine Angebote. Ich persönlich würde mich freuen, wenn Sasa in dieser Saison für uns Fußball spielt, und Stand heute gehe ich auch davon aus, dass es so kommen wird."

VfB Stuttgart gewinnt ohne Kalajdzic in Dresden

Beim 1:0-Sieg im DFB-Pokal hat der VfB Stuttgart bereits gezeigt, dass die Mannschaft auch ohne ihren Chef-Torjäger gewinnen kann. Im Erstrunden-Duell bei Dynamo Dresden traf Darko Churlinov (33.). Tiago Tomas (38.) Pascal Stenzel (79.), und Enzo Millot (94.) trafen jeweils Aluminium. "Sie haben nach vorne gut gespielt. Ein bisschen Pech mit den Chancen gehabt", sagte Wehrle.

Die zweite Halbzeit zeigte jedoch auch, wie wichtig ein Zielspieler wie Kalajdzic für die Stuttgarter Offensive sein kann. Zu viele Konter wurden zu schlampig zu Ende gespielt, um das Spiel früher zu entscheiden: "Mit der gelb-roten Karten wurde es ein bisschen schwieriger, da war dann auch die Ordnung nicht mehr so da", meinte Wehrle. Aber "zweite Runde erreicht, Ziel erreicht, alles gut."

VfB Stuttgart will den Klassenerhalt

In der Bundesliga trifft der VfB Stuttgart kommende Woche Sonntag auf RB Leipzig (ab 15:30 Uhr live im Audiostream auf Sportschau.de). Dann wird Kalajdzic nach seiner Knöchelverletzung vermutlich wieder auflaufen können. "Klares Ziel ist der Klassenerhalt", sagte Wehrle. "Idealerweise möglichst früh."

Keine einfache Aufgabe, "denn mit Schalke und Bremen sind jetzt zwei Vereine dazugekommen, die keine normalen Aufsteiger sind". Doch die starke Vorbereitung und das intensive Trainingslager machten dem Vorstandschef Mut: "Da bin ich aber wirklich sehr optimistisch."

VfB Stuttgart sucht noch einen Stürmer

Wie lange Kalajdzic bei der Mission Klassenerhalt mithelfen wird, ist trotz aller Beteuerungen offen, schließlich ist das Transferfenster noch bis zum 1. September geöffnet. Egal, wie sich der zwei Meter große Österreicher entscheidet, einen weiteren Stürmer wolle der VfB Stuttgart in jedem Fall kaufen, sagte Sportdirektor Sven Mislintat im VfB-Podcast der Stuttgarter Zeitung. "Für uns ist auch klar, dass wir unsere Hausaufgaben machen müssen. Wir bereiten uns darauf vor, einen Backup hinter Sasa zu packen."

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