Leeres Stadion des VfB Stuttgart (Foto: imago images, IMAGO / Eibner)

Fußball | Bundesliga

VfB Stuttgart stellt sich auf Geisterspiele ein

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Der Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart stellt sich angesichts der sich zuspitzenden Pandemie-Situation auf Geisterspiele ein. Laut Vorstandschef Thomas Hitzlsperger steht der Verein vor "extremen Herausforderungen".

"Auch wenn es bisher keine entsprechende Verordnung und auch keine schriftliche Information gibt, müssen wir aktuell davon ausgehen, dass wir die beiden letzten Heimspiele 2021 nur ohne Zuschauer austragen dürfen", teilte der Klub am Mittwoch mit.

Vorstandschef spricht von "extremen Herausforderungen"

Thomas Hitzlsperger, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart, hatte die Aussicht auf Spiele ohne Zuschauer bereits am Wochenende im Gespräch mit SWR Sport als "wirklich dramatisch für uns" und die finanzielle Lage "immer mehr prekär" bezeichnet.

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Am Mittwoch betonte er, "Spiele ohne Zuschauer würden uns vor extreme Herausforderungen stellen. Wir werden nun die entsprechenden Maßnahmen ergreifen, um sowohl die politischen Vorgaben zu erfüllen als auch unser wirtschaftliches Überleben zu sichern".

Hitzlsperger appelliert an Politik

Zugleich appellierte Hitzlsperger an die Politik, "den organisierten Sport wieder als Teil der Lösung und nicht als Problem wahrzunehmen. Wir waren und sind zu jeder Form einer Zusammenarbeit bereit". Grundsätzlich bedauere er die Entwicklung hin zu Geisterspielen, "weil sich unser Hygienekonzept bisher sehr gut bewährt hatte und die Stadien der Bundesliga nachweislich keine Pandemie-Hotspots waren und sind".

Verschärfte Corona-Regeln sollen ab Samstag in Kraft treten

Fußballspiele ohne Publikum, geschlossene Clubs, Ende des Weihnachtsmarktbetriebs: Die baden-württembergische Landesregierung will die Corona-Regeln verschärfen, um das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen.

Eine entsprechende Verordnung soll ab Samstag (4.12.) in Kraft treten, wie die Landesregierung am Mittwoch dem SWR mitteilte. Für einige Bereiche soll es Übergangsfristen geben, etwa für Geisterspiele im Profifußball.

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