Sven Mislintat, Sportdirektor des VfB Stuttgart (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Fußball | Bundesliga

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat ist vom eingeschlagenen Weg überzeugt

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Der VfB Stuttgart steht vor einem richtungsweisenden halben Jahr. In der Bundesliga geht es für die Schwaben um den Klassenerhalt, zudem soll der Weg mit den jungen Spielern weitergegangen werden. Sportdirektor Sven Mislintat bezog bei "VfB-TV" Stellung.

Im neuen Jahr soll alles besser werden. Was für die allermeisten Menschen gilt, ist auch die Maxime beim VfB Stuttgart. Denn nach der Hinrunde überwintert die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo nur auf dem Relegationsrang 16. Nach einer furiosen Vorsaison, als die Schwaben als Aufsteiger die Bundesliga aufmischten, stießen sie in der Hinserie oft an ihre Grenzen. Schwere und langfristige Verletzungen von Leistungsträgern sowie viele Ausfälle aufgrund von Corona-Infektionen sorgten zudem für erschwerte Bedingungen.

Mislintat: "Wissen genau, woran wir arbeiten müssen"

In der kurzen Winterpause konnten Spieler und Verantwortliche nun etwas durchschnaufen, seit Donnerstag trainiert der VfB wieder. "Die Pause hat sehr gut getan. Den Spielern, dem Trainer, jedem", sagte Sportdirektor Mislintat. "Es war eine ziemlich komplizierte Hinrunde. Wir haben zwar nur 17 Punkte geholt, wissen aber genau, woran wir arbeiten müssen."

Die personelle Lage, so Mislintat, sei nun entspannter als im alten Jahr. "Mehr und mehr Spieler kommen zurück. Wir hoffen, dass auch die aktuell Covid-Erkrankten schnell wieder dabei sind", sagte er.

Auch Silas und Ahamada positiv

Diese fehlen nämlich vorerst. Bei Silas Katompa Mvumpa und Naouirou Ahamada waren die PCR-Tests positiv ausgefallen, sie befinden sich in häuslicher Quarantäne. Zuvor hatte es positive Tests bei Verteidiger Konstantinos Mavropanos und Offensivspieler Mateo Klimowicz gegeben. Die beiden Profis sind in ihren jeweiligen Heimatländern Griechenland und Argentinien in Isolation.

"Gute Energie auf dem Platz"

So werden die vier Spieler dem VfB Stuttgart womöglich beim Schlüsselspiel zum Wiederauftakt fehlen. Der Tabellen-16. muss bei Schlusslicht Greuther Fürth (08.01.2022, 15:30 Uhr) ran. "Fürth wird wichtig. Die werden sich auch denken: Wenn nicht den Drittletzten - wen sollen wir sonst schlagen zuhause?" So leicht wie im Hinspiel (5:1 für den VfB, Anm. d. Red.) werden es die Franken den Stuttgartern nicht mehr machen, so Mislintat.

Doch der Sportdirektor sieht der brisanten Partie optimistisch entgegen: "Wir haben im Training schon wieder eine sehr gute Energie auf dem Platz. Die Jungs wissen, worum es geht. Wir werden unsere Aufgaben annehmen und wollen sie dementsprechend meistern."

Das Vertrauen in die extrem junge Mannschaft ist weiterhin groß. "Das Potenzial der Kerle ist ja da. Das ist seit zweieinhalb Jahren unser Weg. Wir sind ihn bis hier hin gut gegangen, auch wenn wir jetzt auf dem Relegationsrang stehen. Aber wenn man die Jungs sieht und wenn alle gesund sind, dann ist das schon eine richtig gute Qualität", meinte Mislintat.

Hoffnung auf Silas und Kalajdzic

Seine Hoffnung liegt insbesondere auf den beiden Rückkehrern Silas (Kreuzbandriss, feierte kurz vor der Winterpause sein Comeback) und Sasa Kalajdzic (fehlte zunächst aufgrund einer Corona-Infektion, ab dem zweiten Spieltag dann wegen einer Schulterverletzung). "Ich hoffe, dass sie sehr schnell ihren Rhythmus und ihre Form finden. Denn was wir ganz sicher im neuen Jahr brauchen werden, sind Tore und mehr Konsequenz im letzten Angriffsdrittel", so Mislintat.

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