VfB Angreifer Silas Katompa Mvumpa trainniert gut gelaunt mit dem Stuttgarter Team (Foto: imago images, Imago/Sportfoto Rudel)

Fußball | Bundesliga

Der VfB Stuttgart und das Lachen: Einsatz von Silas rückt näher

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Silas Katompa Mvumpa nicht zur Verfügung zu haben schmerzt - besonders die VfB Offensive. Jetzt könnte er in der Partie gegen Mainz nach langen Monaten der Verletzung wieder in den Kader rücken. Auch ein Kurzeinsatz ist möglich.

Silas ist wieder da. Wie gut er schon wieder ist, weiß niemand - auch er nicht. Irgendwo im Kopf wird der Kreuzbandriss bei ihm noch vermerkt sein. Doch nach außen hin, wirkt der 23-Jährige extrem befreit und bereit. Seine Freude im Training scheint auch auf die Mannschaftskollegen abzufärben. Lachen ist eben ansteckend.

Nicht zu viel erwarten

Trainer Pellegrino Matarazzo ist voll des Lobes für seinen Top-Angreifer, der auf dem Sprung in den Kader gegen Mainz 05 steht. Ein längerer Einsatz scheint allerdings ausgeschlossen. Vielleicht also mal ein paar Minuten in der Schlussphase wieder Bundesliga-Luft schnuppern, wenn's gut läuft. Mehr dürfte noch nicht drin sein. Die zuletzt recht stumpfe VfB-Offensive wird er noch nicht wieder anspitzen können.

Da war doch was...

Bei den Mainzern dürfte das Wiedersehen mit Silas Katompa Mvumpa wenig Freude auslösen. War es Ende Januar doch Silas Wamangituka, wie er sich Anfang des Jahres noch nannte, der damals mit einem Traumtor Stuttgarts 2:0 Heimerfolg sicherstellte. Es war der erste Heimsieg der vergangenen Saison - und das am 19. Spieltag. Silas wurde gefeiert. Sein 80-Meter-Solo verzückte die Fußballwelt. Es war zu diesem Zeitpunkt sein 11. Saisontor einer für ihn atemberaubenden Spielzeit. Dann im März zog sich der Flügelturbo gegen die Bayern den Kreuzbandriss im rechten Knie zu.

Die Vergangenheit ruht - fast

Da die Gefahr besteht mit den Namen durcheinander zu geraten, möchte der Geschwindigkeitsspieler nur noch Silas genannt werden. Dafür sind ihm nicht nur wir Journalisten dankbar. Rechtschreibfehler und Ausspracheverknotungen werden reduziert.

Silas ist jetzt einfach nur noch Silas, auch weil die Frohnatur unter falschen Namen gespielt hatte, Wamangituka nämlich. Dafür gabs von DFB eine dreimonatige Sperre plus Geldstrafe. Die Angelegenheit ist noch nicht völlig aus der Welt, da auch die Stuttgarter Ausländerbehörde noch über eine Strafe nachdenkt. Ein bisschen Vergangenheit reicht also noch in die Gegenwart. Und die Zukunft beginnt für Silas vielleicht schon gegen Mainz.

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