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Der VfB Stuttgart spielt als Aufsteiger bisher nicht nur eine sehr gute Bundesligasaison, sondern macht auch durch junge Spieler mit hoher Qualität auf sich aufmerksam. Sie alle zu halten, könnte laut Sportdirektor Sven Mislintat schwierig werden.

Sportdirektor Sven Mislintat schließt Abgänge von Leistungsträgern des VfB Stuttgart im Anschluss an die laufende Saison nicht aus. "Es besteht für uns keine wirtschaftliche Notwendigkeit zu verkaufen", sagte Mislintat der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. "Aber Sinn machen würde ein Transferüberschuss in der aktuellen Zeit natürlich schon."

Kalajdzic, Sosa, Wamangituka und Mangala im Fokus

Unter den Profis, die sich beim Fußball-Bundesligisten zuletzt in den Vordergrund gespielt haben, ist Stürmer Sasa Kalajdzic. "Er hat sich genau wie Borna Sosa in eine Gruppe gespielt, die zunehmend im Fokus steht, und der auch Silas Wamangituka oder Orel Mangala angehören", sagte Mislintat über den Österreicher, der für den schwäbischen Aufsteiger in den vergangenen fünf Partien sechs Tore erzielt hatte.

Bei "Top 16" wird es schwer

"Noch gibt es keine konkrete Anfrage für diese Jungs", sagte Mislintat. "Dafür ist es aber auch noch zu früh. Bei vielen Clubs ist noch nicht klar, welche Auswirkungen Corona auf die Transferbudgets haben wird. Die Jungs haben Verträge und keine Klauseln. Wenn ein Club aus Europas Top 16 kommt, wird es aber natürlich schwer für uns."

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