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Trainer Pellegrino Matarazzo wünscht sich einen Verbleib von Senkrechtstarter Silas Wamangituka beim VfB Stuttgart über die Saison hinaus. Außerdem warnt der VfB-Coach vor Bayer Leverkusen - die "eine Reaktion zeigen wollen" nach dem Pokal-Aus.

"Er ist ein guter Junge mit viel Potenzial, aber wann er seinen Weg über den VfB Stuttgart hinaus geht, das kann ich nicht sagen", sagte der Coach des schwäbischen Fußball-Bundesligisten am Freitag: "Ich plane aktuell mit ihm, sicherlich für die Rückrunde und hoffentlich auch darüber hinaus." Die Winter-Transfer-Periode war am Montag zu Ende gegangen.

Vor dem Spiel bei Bayer Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr) hat Wamangituka in seinen vergangenen fünf Partien fünfmal getroffen, darunter auch beim 1:2 im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach. Es gebe keine Anzeichen, dass er den 21-Jährigen bremsen müsse, sagte Matarazzo: "Er ist einfach ein guter Junge mit einem guten Herz, das eher Richtung Demut schlägt. Er ist eher schüchtern als arrogant und hört zu. Er lacht viel, hat einen guten Humor."

Anders als der beste VfB-Torschütze ist Mittelfeldspieler Daniel Didavi aufgrund von muskulären Problemen für Samstag fraglich. Der Coach ließ zudem offen, ob der verletzungsanfällige Verteidiger Konstantinos Mavropanos drei Tage nach dem Pokal-Aus wieder zum Einsatz kommt. Eine positive Nachricht gab es dagegen vom Langzeitverletzten Hamadi Al Ghaddioui, der in der nächsten Woche wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen soll.

Der Tabellenfünfte Leverkusen war mit 1:2 nach Verlängerung bei Regionalligist Rot-Weiss Essen im Pokal gescheitert. "Ich gehe davon aus, dass sie eine Reaktion zeigen wollen", sagte Matarazzo: "Die Mannschaft, die nach dem Aus im DFB-Pokal schneller wieder Energie für das anstehende Spiel aufbauen kann, hat auch gute Chancen, erfolgreich zu sein."

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